ARD befragt Jugendorganisation der Scientologen als “Menschenrechtsexperten” zu Russland

Wie die Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien aufgedeckt hat, interviewte die Tagessschau vom 16. März 2015 als „Kronzeugen“ zur Menschenrechtssituation in Russland einen Vertreter der „Youth for Human Rights“. Diese Organisation wurde 2001 von der Church of Scientology International” gegründet und wird in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet.

Die Publikumskonferenz hat wegen diesem Vorgang formal Beschwerde gegen den Tagesschau-Beitrag “UN-Menschenrechtskomitee prüft Russland” wegen “Instrumentalisierung dubioser Organisationen mit zweifelhafter Expertise” eingelegt.

In dem von der Publikumskonferenz beanstandeten Beitrag innerhalb der Sendung um 17.00 Uhr wird über die Anhörung Russlands zum “Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte” vor dem UN-Menschenrechtskomitee berichtet.

Die Anhörung, und auch das verschweigt die Tagesschau, ist ein Routineprocedere. Alle 168 Nationen die das Abkommen bisher unterzeichnet haben müssen laut Statut “periodisch Bericht erstatten über getroffene Maßnahmen, Fortschritte und Schwierigkeiten” (Art. 40). Der Pakt über bürgerliche und politische Rechte hat zum Ziel, die klassischen Menschenrechte und Grundfreiheiten zu garantieren.

Die ARD macht gegenüber dem Zuschauer zum einen nicht kenntlich, dass es sich dabei um eine Routine-Maßnahme des UN-Menschenrechtskomitee handelt, dem sich die Bundesrepublik genauso unterziehen muss wie Russland, zum anderen wird das TV-Publikum im Unklaren gelassen, welche Institution hinter dem ab Minute 5:40 interviewten Vertreter der Organisation “Youth for Human Rights” steht. Ganz unbefangen fragt die ARD den Scientology-Vertreter nach der Unabhängigkeit der Gerichte, der Versammlungs- und Meinungsfreiheit und dem Schutz von Minderheiten in Russland. Menschenrechtler, so der dubiose ARD-Interviewpartner, würden “hier eine dramatische Verschlechterung” sehen.

weiter zu lesen bei http://www.rtdeutsch.com/15384/headline/qualitaetsmedium-tagesschau-befragt-scientologen-als-menschenrechtsexperten-zu-russland/ Stand: 26. März, 2015

Und dafür sollen wir noch monatlichen den Zwangsbeitrag in Höhe von 17,98 € zahlen? Wo bleiben denn die Gebühren? Auch ein Günther Jauch ist als Einkommensmillionär doch nicht so teuer. Fette Diäten der Abgeordneten im Verwaltungsbeirat sollte es nicht mehr geben. Das können wir uns in Deutschland nicht mehr leisten, seit die Null Schäubles voranstehen soll.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.