ARD Fernsehtipp: „Bomben für die Welt“ – Wie Deutsche an Kriegen und Krisen verdienen

Montag, 15.01.2018, 22:45 – 23:30 Uhr – ARD-Doku:

Bomben für die Welt – Wie Deutsche an Kriegen und Krisen verdienen
Ein Lob an unsere Mainstream-Medien – Kontemplation über die eigenen Sünden der nationalen Waffenindustrie und damit unseres gesamten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Systems ist der ERSTE Schritt zum Frieden.
Nur die Sendezeit hätten sie auf etwas früher am Abend legen können. Jugendliche Zuschauer ertragen ja auch sonst allerhand gewalttätige Kriegsspiele am Computer…

Es geht jedoch nicht nur um die Jugendlichen denen man die schöne heile Welt weiter vormachen möchte – es geht um die gesamte Gesellschaft – Beiträge dieser Art werden zu so einer Sendezeit wohl kaum große Einschaltquoten erreichen – leider!

http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=28106436808618

Passend dazu:  https://www.n-tv.de/politik/Kirche-kritisiert-deutsche-Ruestungsexporte-article20191082.html

In die entgegengesetzte Richtung arbeitet die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT) mit ihrem „Reputationsmanagement“ für die deutsche Rüstungsindustrie: https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7498/

Mit Waffen lässt sich eben sehr viel Geld verdienen und die verantwortliche Politik hat dem auch nichts entgegenzusetzen – da helfen auch keine Kontrollgremien! Auch hierzulande ist die Waffenlobby sehr stark! Sämtlich geltende Genehmigungsregelungen werden kinderleicht umgangen – die Globalisierung lässt grüßen!

 

Ein Gedanke zu „ARD Fernsehtipp: „Bomben für die Welt“ – Wie Deutsche an Kriegen und Krisen verdienen

  • Netti
    13. Januar 2018 um 08:59
    Permalink

    Mal zur Erinnerung: Im sog. „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ steht:
    Artikel 2
    Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekräftigen ihre Erklärungen, dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird. Nach der Verfassung des vereinten Deutschland sind Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, verfassungswidrig und strafbar. Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik erklären, dass das vereinte Deutschland keine seiner Waffen jemals einsetzen wird, es sei denn in Übereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen.
    Soviel erst einmal zum Thema wie Deutschland sich an Verträge und internationale Regeln hält :(.
    Und wie sagt die Kanzlerin schon vor längere Zeit: „Wir müssen Fluchtursachen bekämpfen.“
    Es ist zu bezweifeln ob Waffen in Händen von Diktatoren wirklich zielführend sind … Das beweist einmal mehr die Verlogenheit unserer Politik. Auf der einen Seite „Friedensmissionen“ der Bundeswehr, auf der anderen Seite Anheizen der weltweiten Kriege. Denn wozu kauft ein Land wohl Waffen, wenn nicht um damit Krieg zu führen? Das dabei immer die höchsten Opferzahlen unter den Zivilisten stattfinden, interessiert natürlich die politischen Akteure, geschweige die Kapital orientierten Waffenexporteuren nicht. Moral, Sitte und Anstand Fehlanzeige geschweige bei zwei aktiv beteiligten Parteien das C für christlich…

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