ARD Medienmanipulation: Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele von Pyeongchang

Was für eine Infamie in der Tagesschau dieser Kommentar zum (sicher propagandistischen, aber nun mal vorliegenden) Angebot eines Staatsbesuches des südkoreanischen Machthabers in Nordkorea:

https://www.welt.de/sport/article173386857/Olympische-Winterspiele-2018-Dolmetscher-ratlos-Erste-Panne-bei-ARD.html

Mal eine Twittermedlung v. vielen zur eingefärbten Olympia Berichterstattung mit O–Ton Tageschau:

Dass es in Wahrheit die USA sind, die seit den 50er Jahren beständig einen Keil zwischen Nord- und Südkorea treiben, kommt einem treuen Transatlantiker nicht in den Sinn. Es ist eben weit außerhalb des erlaubten Denkrahmens…

Nicht der Keil zwischen Nord- und Südkorea ist das Problem, sondern der zwischen Südkorea und dem US-Brudervolk. Mir ist die ganzen Tage schon aufgefallen, wie kühl die Annäherung von Nord- und Südkorea in den von mir, naja, beobachteten Medien (B5, DLF, ZON) kommentiert wird. Sehr dezidiert, diese Frau Storfner.
„Sascha Storfner arbeitete bereits von 2002 bis 2003 als freie Reporterin für das ARD-Studio Peking; Auslandserfahrung sammelte sie auch von 2003 bis 2006 in gleicher Funktion im ARD-Studio New York. […] Sascha Storfner (47) stammt aus Köln. Ihr Studium in Bonn und Peking schloss sie 1995 als Diplom-Übersetzerin Chinesisch und Türkisch ab. Nach einem medienwissenschaftlichen Aufbaustudium in Tübingen volontierte sie ab 1998 beim NDR. Danach arbeitete sie als Redakteurin und Reporterin in verschiedenen Abteilungen, darunter die ARD-Zulieferung im Zeitgeschehen und die Kulturmagazine.“ https://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Sascha-Storfner-wechselt-ins-ARD-Studio-Peking-,pressemeldungndr16646.html Drei Jahre ARD-Studio New York, Danach ist man wahrscheinlich endgültig eingenordet.

Der schwachsinnige Kommentar der tagesschau kam ursprünglich von Dr. Lars-André Richter, er leitet das Büro der Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP) in Seoul und wurde im DLF schön um die Mittagszeit ausgestrahlt. Richter: „Ich bin vorsichtig, weil ich natürlich auch ein bisschen so hinter dieser Offerte, also letztlich auch hinter der Teilnahme der Nordkoreaner an den Spielen, und eben jetzt auch an dieser Offerte natürlich die Gefahr erkenne, dass ein Keil getrieben werden soll zwischen Südkorea und den USA“ als ich das gehört habe, hätte ich fast ins Lenkrad gebissen.
http://www.deutschlandfunk.de/nordkoreanische-einladung-an-suedkorea-nicht-gleich-eine.694.de.html?dram:article_id=410473

Ist immer wieder tragisch, wenn die Gefahr besteht, dass zwischen zwei Ländern der Frieden ausbricht….Ich hoffe, der Militärisch-Industrielle-Bankenkomplex schafft es nicht, mit unbegründeten Vorwürfen von Amerikafeindlichkeit bis Antisemitismus Vorwürfen, die Verhandlungen von Süd und Nord Korea zu verhindern.

 

2 Gedanken zu „ARD Medienmanipulation: Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele von Pyeongchang

  • Netti
    11. Februar 2018 um 18:41
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    Süddeutsche Zeitung1 Std.Vor 1 Stunde
    Die Versöhnungsshow bei Olympia kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die beiden Koreas in ihrem jetzigen Staatsverständnis unvereinbar sind, kommentiert Stefan Kornelius http://www.sueddeutsche.de/politik/korea-friede-freude-falschversteher-1.3862739 JA, jetzt wird also wieder Stefan Kornelius an die Propagandafront gesendet. Seines Zeichens bekanntlich Schreibtischtäter, Berufs­lügner und Kriegshetzer in Diensten der USA ist – und kein Journalist – wie wir spätestens alle seit der Veröffentlichung seiner transatlantischen Hintermänner durch Uwe Krügers Studie wissen. Kornelius Job ist es nicht, Leser zu informieren, sondern die deutsche Bevölkerung im Sinne der geopolitischen Interessen der USA zu desinformieren, manipulieren und für massen mordende Kriegs- und Geopolitik gewogen zu halten. Wie soll er also überhaupt begrüßen das beide Koreas wenigstens eine Dialogbereitschaft miteinander zeigen?! Für all diese „Berichterstatter“ ist doch Krieg das beste Mittel zur Durchsetzung von Zielen, nur dass dumme Volk denkt weiter das Dialoge Kriegen vorzuziehen sind. Mir kommt die Galle doch so langsam hoch bei diversen Medien, die suggerieren schon so unterirdisch schlecht das es einen schon kränken kann für einen Menschen mit solch mangelnden IQ gehalten zu werden!

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  • Panthera
    12. Februar 2018 um 10:51
    Permalink

    Natürlich war es ein sehr geschickter Schachzug von Kim, sein Pedant aus dem Süden einzuladen. Warum er dieses machte, weiß nur er alleine! Und ebenso natürlich könnte es sein, dass er so einen Keil zwischen den USA Und Südkorea treiben will, klingt ja auch nur zu logisch. Aber es könnte auch ebensogut sein, dass Kim Jong Un wirklich an einer Aussöhnung der beiden Bruderstaaten interessiert ist. Dass ein solches Vorgehen funktionieren könnte, zeigt Deutschland, auch wenn es hier IMMER NOCH markante Unterschiede gibt, vor allem bei Renten oder Löhnen. Allerdings könnte es auch im Bereich des Möglichen liegen, dass unsere Wiedervereinigung vor allem auf Geheiß der internationalen Großkonzerne zustande gekommen sein dürfte, welche sich dort neue Pfründe sichern wollten, was ja auch geklappt hat.

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