ARD/ZDF: Kunstaktion „Goldene Nasen“ gegen deutschen Militarismus totgeschwiegen

Unter anderem am 26 Februar 2016 vor dem Bundestag und nun am 2. Februar 2018 haben Friedensorganisationen Skulpturen von sieben überdimensionalen Nasen führende Manager und Profiteuren deutscher Rüstungskonzerne angeprangert. Die Aktionen fanden im Rahmen der Aktion Aufschrei -„Stoppt den Waffenhandel“statt und waren u.a. vom Münchner Friedensbündnis, der DFG-VK Bayern und dem Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus veranstaltet worden.

Mit den riesigen Nasenskulpturen der sieben führenden Manager deutscher Rüstungskonzerne protestierten die Veranstalter gegen die deutschen Profiteure von Waffengeschäften. Im Einzelnen sind dies:

Andreas Heeschen (Hauptgesellschafter der Heckler & Koch GmbH)

Frank Haun, (Geschäftsführer von Krauss-Maffei Wegmann)

Bernhard Gerwert (Chief Executive Officer von Airbus Defence & Space)

Claus Günther (Vorstandssprecher des Bereichs Diehl Defence)

Heinrich Hiesinger (Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG)

Armin Papperger (Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG)

Dieter Zetsche (Vorstandsvorsitzender der Daimler AG).

Auffällig, das Dresdner Mahnmal gegen den Krieg in Syrien wurde bei ARD und ZDF einige Tage zum Top Thema erklärt, über diese große Aktion wurden die GEZ Gebührenzahler aber nicht informiert. Wieso, das Hauptthema um das es geht ist das gleiche?! 

Jeden bleibt überlassen sich selber seine Meinung zu bilden, weshalb Informationen uns vorenthalten von unseren  „sozialen Medien“ ( siehe auch fehlende Berichterstattung Focus, Spiegel Faz und CO), wenn eine Kunstaktion sich den Profiteuren von Kriegen widmet...

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Goldene-Nasen.840.0.html

http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/mit-goldenen-nasen-deutsche-ruestungsmanager-anprangern-100.html

Klaus Stampfer, Freitag, 02.Februar, 22:23 Uhr

Goldene Nasen
Dass sich die Manager der Rüstungsindustrie mit den Waffenexporten goldene Nasen verdienen ist mit der Ausstellung auf dem Marienplatz künstlerisch plausibel dargestellt worden. Ich war beeindruckt von den Aktion und habe viele Passantinnen und Passanten mit zustimmenden Kommentaren gehört. Mit den exportierten Waffen werden Kriege geführt und Menschen getötet. Dies darf nicht vergessen werden. Rüstungsexporte sind unverantwortlich.

mona b., Freitag, 02.Februar, 20:29 Uhr

Eine schöne Idee. Vielleicht sollte man an dieser Stelle auch an die großzügigen „Spenden“ der Südwestmetall an die GRÜNEN, unsere Friedensfürsten, erinnern, die natürlich damit keine Probleme hatten. Zur Südwestmetall gehören z.B. die Rüstungsfirmen Heckler & Koch, Diehl sowie MTU.

 

 

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