Beate Zschäpe bestreitet NSU-Mitgliedschaft und Beteiligung an den Morden – NSU-Untersuchungsausschuss verschiebt deshalb Sitzung

Foto Quelle: Reuters

…Sie habe sich weder damals noch später je als NSU-Mitglied gesehen, sagte ihr Anwalt Mathias Grasel bei der Verlesung der Aussage seiner Mandantin am Mittwoch. In der Aussage zeigte Z. Reue: „Ich fühle mich moralisch schuldig, dass ich die Morde nicht verhindern konnte.“ 

Z. entschuldigte sich ferner „aufrichtig“ bei den Angehörigen der Opfer. Zuvor hatte die Angeklagte eine Beteiligung an der Mordserie, den Sprengstoffanschlägen und den Banküberfällen des NSU bestritten: Sie habe erst später von den Morden erfahren, aber nicht die Kraft gehabt, sich zu stellen….

NSU-Untersuchungsausschuss verschiebt Sitzung

Der Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags zum NSU hat seine Sitzung am kommenden Freitag verschoben. Grund sind die Aussagen von Beate Zschäpe.

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-nsu-prozess-103.html

Lohnt sich dort mitzulesen und selber ein Bild von ihrer Stellungnahme zu machen…  

NSU-Prozess: Erpresst Beate Zschäpe den „Verfassungsschutz“?

Siehe Dokus ARD und ZDF, wer nach dem es im Gebäude brennt sogleich beim  Verfassungschutz anruft muss zumindest eine Verbindung dahin haben, denn wohl keiner von uns hat deren Nummer im Handy gespeichert .). Siehe die Auswertung Zschäpes Handy Daten, nur komisch das dies die Staatsanwaltschaft nicht interessiert?!  

 

2 Gedanken zu „Beate Zschäpe bestreitet NSU-Mitgliedschaft und Beteiligung an den Morden – NSU-Untersuchungsausschuss verschiebt deshalb Sitzung

  • 9. Dezember 2015 um 14:53
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    Für die Angeklagte steht noch viel zu viel auf dem Spiel. Von ihrem jetzigen Verhalten und dem Geschick des Verteidigers hängt noch viel zu viel ab, um jetzt die menschlichen Fragen der Betroffenen offen und ehrlich zu beantworten. Das liegt nicht zu letzt auch an der Struktur des Strafrechts, das weniger als soziale Kontrolle, denn als öffentliche Schau hierbei inzeniert wird. Besser wäre es die Nachrichtendienste von der politischen Einflußnahme abzukoppeln und ausschließlich auf sachliche Aspekte orientiert neu aufzustellen. Doch welcher Politiker gibt schon gern die Macht der Dienste freiwillig ab. Der Grundsatz des fairen rechtsstaatlichen Verfahrens ist gegenüber dieser Angeklagten nicht unbedingt gewährleistet, dank der Politiker und ihrer Zwielichtigkeit.

    Antwort
  • Netti
    9. Dezember 2015 um 19:11
    Permalink

    Apo,
    ja, wenn man diese beiden Dokus gesehen hat http://humanistenteam.de/dokus-akte-zschaepe-letztes-raetsel-des-nsu-der-fall-zschaepe-was-wusste-der-verfassungsschutz/ kann man nur zu den Schlüssen kommen die du am ende gezogen hast. Ob sie es aufrichtig meint oder nicht wage ich mir nicht zu beurteilen, aber siehe sofortigen Anruf beim Verfassungsschutz nach dem das Feuer in der Wohnung ausgebrochen ist, was sie nicht gelegt haben kann wer weiß ob sie je die Wahrheit sagen könnte ohne ihr eigenes Leben zu gefährden? Und nicht jeder hat den Mut sein eigenes leben für unbedeutend zu halten und es einer Aufklärung zu opfern! Siehe auch wie die Staatsanwaltschaft sämtliche Expertenmeinungen großzügig negiert!

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