Bernd Riexinger und Katja Kipping_arbeiten sich wieder an Sahar Wagenknecht ab

Diese Stellungnahme von MdB   Sevim Dagdelen  dazu kann man nur begrüßen und unterstützen kann. 

Es ist schon bemerkenswert, dass die Parteivorsitzenden der Linken es offenbar unverändert für eine kluge Strategie halten, sich in öffentlichen Interviews an der Fraktionsvorsitzenden abzuarbeiten. Gestern Bernd Riexinger in der taz, vorgestern Katja Kipping im Tagesspiegel.
Neben Denunziationen zu inhaltlichen Fragen (als wenn Sahra Wagenknecht jemals gegen Hilfe für Menschen in Not gewesen wäre!), wird auch die Lüge weiter verbreitet, Sahras Vorschlag einer linken Sammlungsbewegung ziele auf Spaltung oder gar Zerstörung der Linken und Aufweichung linker Kernpositionen ab, obwohl Sahra sich von einer solchen Interpretation ausdrücklich distanziert hat.
Bezeichnend auch Riexingers Antwort auf die Frage „wie sehr braucht die Linke Sahra Wagenknecht?“. Nach Riexingers Meinung offenbar gar nicht. Da fallen einem doch wieder die Presseberichte zu seinen Aussagen in Madrid im letzten Herbst ein, wo Riexinger in einem Lokal jungen Genossen erklärt haben soll, warum man Sahra zwar nicht „einfach abschießen“, wohl aber wegmobben könne, und dass die Parteispitze daran arbeite. Gegen diese Berichte, die auf eidesstattlichen Versicherungen von Teilnehmern beruhten, wurde rechtlich nie vorgegangen, was aus meiner Sicht für ihren Wahrheitsgehalt spricht.
Ich jedenfalls werde meinen Teil dazu beitragen, dass diese Intrige nicht aufgeht! Meine Antwort auf die Frage „Wie sehr braucht die Linke Sahra Wagenknecht?“ ist klar: Sahra ist unverzichtbar! Die Diffamierungen gegen sie aus den eigenen Reihen müssen endlich aufhören.

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