BILDERBERGER-TREFFEN: Geheimbund der Macht

Nach dem G7-Treffen auf Schloss Elmau werden die Bilderberger geheimnisvoll in Tirol tagen.

Umgeben von den mächtigen Tiroler Bergen liegt auf 1300 Meter über den Meeresspiegel das imposante Interalpen-Hotel Tyrol. Die vor 30 Jahren erbaute Luxusherberge der deutschen Baumaschinen-Unternehmerfamilie Liebherr ist dank ihrer einzigartigen Lage unweit von Seefeld der ideale Ort für das Treffen der Bilderberger. Denn die Mächtigen in Politik und Wirtschaft haben es nach dem G7-Treffen im oberbayerischen Schloss Elmau nicht weit zum österreichischen Tagungsort, der mit seinen grandiosen Panoramablick und einen 5000 Quadratmeter großen Wellness-Bereich die wichtige Persönlichkeiten verwöhnt.

„Wir sind nicht einverstanden damit, dass sich demokratisch gewählte Politiker, aber auch die Inhaber großer Medienverlagshäuser, hinter verschlossenen Türen mit hochrangigen Vertreter von Militär, Geheimdiensten, Bankenwesen und Großkonzernen treffen, um aktuelle Themen von allgemeinem Interesse, die uns alle betreffen, zu besprechen“

Zahlreiche Organisation wie die Globalisierungsgegner von Attac und alpenländische Parteien wie die Grünen, KPÖ und Piraten haben ihren Protest angekündigt. In Telfs, dem Ort des Interalpen-Hotel Tyrol, soll am 13. Juni eine Demonstration mit 1000 bis 2000 Menschen stattfinden. In Innsbruck ist außerdem eine alternative Konferenz für 12. Juni geplant.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/bilderberger-treffen-geheimbund-der-macht/11868954.html

Diese Veranstaltung wird wohl weit weniger so „volksnah“ inszeniert wie das organisierte Weißwurstfrühstück ablaufen, so nah möchte sich der illustre Kreis der Bilderberger dann doch nicht ans ausgewählte Publikum ran…

Insgesamt werden für die vom 10. bis 14.Juni stattfindende Konferenz an die 140 Teilnehmer erwartet – ich bin schon auf die Liste gespannt…

 

0 Gedanken zu „BILDERBERGER-TREFFEN: Geheimbund der Macht

  • lausebengel
    10. Juni 2015 um 05:37
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    Warum haben die nicht gleich das Schloß Elmau genommen. Man hätte den Zaun stehen lassen können, die Polizei wäre gleich am Ort geblieben, der Ausnahmezustand nur etwas verlängert worden. Und der Schaden im Naturschutzgebiet war ja schon angerichtet. Einige Leute hätten nicht noch einmal anreisen müssen. So etwas hätte Schäuble sicher als Sparmaßnahme gesehen. :???:

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