BND beteiligt sich an US-Geheimaktion – Die Operation „Gallant Phoenix“ ist ein Aufklärungsprojekt des US-Militärs mit Sitz in Jordanien.

Der BND beteiligt sich an der US-Geheimaktion „Gallant Phoenix“, zusammen mit 21 weiteren Nationen. Ein so genanntes „Flottendienstboot“, ausgestattet mit Spionagetechnik doll natürlich nicht zur Spionage eingesetzt sein sondern als „Frühwarn-, Fernmelde- und Aufklärungseinheit“.

„Vor der syrischen Küste soll ein Aufklärungsschiff der Deutschen Marine kreuzen, nach Angaben eines BND-Mannes unterstützt der Aufklärer Syriens Rebellen im Kampf gegen Assads Regime.“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/deutscher-geheimdienst-bruestet-sich-mit-rolle-in-syrien-a-850983.html

Besonders interessant ist die Tatsache dass dieser Einsatz bereits seit Oktober letzten Jahres läuft, dazu gibt es in der Tagesschau folgende Merkwürdigkeit zu vermelden:

Die Bundesrepublik hatte laut einem „Spiegel“-Bericht vom Mai 2016 zunächst eine Beteiligung an „Gallant Phoenix“ abgelehnt. Demnach bestand die Sorge, dass die USA die gewonnenen Informationen für Militäraktionen gegen deutsche Dschihadisten verwenden könnten.

https://www.tagesschau.de/ausland/bnd-is-103.html

Dabei geht der Spiegel in seiner Recherche noch viel weiter:

Seit 2006 begleiten sie dort den internationalen Einsatz vor der libanesischen Küste. Bereits im Januar berichtete der SPIEGEL, dass eines der drei Flottendienstboote der Deutschen Marine, die „Alster“, von Syriens Marine bedroht wurde, als sie nahe der syrischen Küste aufkreuzte. Schon damals empörten sich Teile der Opposition, dass ihnen der Einsatz angeblich verheimlicht wurde.

Welche Rolle spielt hier die deutsche Bundesregierung und welche der BND?

Die Operation „Gallant Phoenix“ dient der Sammlung von allen möglichen Daten (Personendaten, biometrische Daten etc.) seitens der Amerikaner um alle „ausländischen Kämpfer“ zu erfassen, erst im Irak und dann in Syrien und ganz sicher auch in Afghanistan. Diese Daren sollen nun auch den EU-Staaten zur Verfügung gestellt werden.

Die Europäische Union beginnt eine neue Kooperation zum zivil-militärischen Datentausch mit den USA. Die EU-Polizeiagentur Europol in Den Haag soll dafür Fingerabdrücke, DNA-Spuren, forensische Daten oder Abhörprotokolle verarbeiten, die das US-Militär in Syrien und im Irak sammelt. Dies geht aus einem Ratsdokument hervor, das die britische Bürgerrechtsorganisation Statewatch online gestellt hat.

https://netzpolitik.org/2017/europol-startet-datentauschring-mit-geheimdiensten-und-us-militaer/

Der BND scheint sich als willfähriger Helfer zur Verfügung gestellt zu haben und nutzt dazu gerne die Bereitschaft der Marine…

Wer wem welche Informationen gibt und wie diese weiterverwendet werden, darüber darf spekuliert werden…

 

 

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