BND speichert 220 Millionen Telefondaten – jeden Tag

Der Auslandsgeheimdienst sammelt in großem Stil Metadaten und liefert sie an die NSA. Das erfuhr ZEIT ONLINE. Die Amerikaner nutzen solche Daten zum Töten. von Kai Biermann

Metadaten helfen Amerikas Geheimdiensten beim Töten. Und der Bundesnachrichtendienst hilft der NSA und der CIA, genau solche Metadaten zu sammeln. Nicht gezielt, sondern massenhaft. Viele Millionen Metadaten fischt der BND ab und reicht sie an die amerikanischen Dienste weiter. Genauer: 220 Millionen jeden Tag.

Im deutschen Auslandsgeheimdienst vollzieht sich ein Paradigmenwechsel. Statt einzelnen Verdächtigen nachzuforschen, setzt der BND auf Massenüberwachung. Recherchen von ZEIT ONLINE zeigen nun zum ersten Mal, wie umfangreich dieser Umbau ist und wie problematisch.

weiterlesen bei http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2015-01/bnd-nsa-metadaten-ueberwachung

Bislang ist unklar selbst für Bundestagsabgeordnete aus welchen Quellen sich der BND versorgt.

Es wird von Satelitten und Kabelanzapfen gemunkelt.

 

 

0 Gedanken zu „BND speichert 220 Millionen Telefondaten – jeden Tag

  • lausebengel
    3. Februar 2015 um 08:56
    Permalink

    Der BND will wohl der NSA den Rang ablaufen…das könnte die NSA aber leicht übel nehmen. Vielleicht enttarnen sie noch einen ihrer hochrangigen Agenten beim BND um ihn zu diskreditieren.

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