Body Count – Opferzahlen nach 10 Jahren `Krieg gegen den Terror`, Irak Afghanistan, Pakistan

Quelle Beitragsbild: Cover Body Count

Body Count, Opferzahlen nach 10 Jahren „Krieg gegen den Terror“, Irak, Afghanistan, Pakistan

IPPNW Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/ Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.

Ziel der internationalen Ausgabe ist es, die Dimension der gesellschaftlichen Verwüstung und des menschlichen Leides durch den „Krieg gegen den Terror“ seit dem Jahr 2001 in den wichtigsten Kriegsregionen Irak, Afghanistan und Pakistan möglichst realistisch einzuschätzen und sie Entscheidungsträgern in Politik und Zivilgesellschaft zugänglich zu machen.

Aus der Einleitung, Seite 13

Die Mehrheit der Bevölkerung der westlichen Staaten, mittlerweile ausnahmslos parlamentarische Demokratien, steht heutzutage Kriegen prinzipiell ablehnend gegenüber. Nationale politische oder wirtschaftliche Interessen werden kaum noch als Gründe akzeptiert. Eine größere Akzeptanz für militärische Interventionen im Ausland gibt es nur, wenn Kriege als rechtlich legitim und moralisch notwendig begründet werden können. Das in der Geschichte häufig bemühte Argument der Selbstverteidigung lässt sich oft nicht lange aufrechterhalten, erinnert sei an die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak. Dauerhafte Zustimmung zu Krieg und Besatzung wird heute am ehesten erreicht, wenn humanitäre, menschenrechtliche Kriegsgründe vorgebracht werden können, wie „Wiederaufbau“, „Stabilisierung“, „Sicherung der Menschenrechte“ oder „Demokratisierung“. Selbst die Aufrechterhaltung der Besetzung Afghanistans und des Irak wurden – nachdem der Krieg zunächst als (präventive) Selbstverteidigung gerechtfertigt wurde – später mit diesen Zielen begründet. Konnten solche Militä- rinterventionen zunächst als „Humanitäre Interventionen“ bezeichnet werden, versucht man heute, sie unter der sogenannten Schutzverantwortung (Responsibility to Protect) einzuordnen, die die westlichen Staaten als neue Norm im Völkerrecht verankert sehen wollen…

 

Body Count, 1. internationale Ausgabe, September 2015:

 

 

Body Count, eine Anamnese der „ Friedlosigkeit“, eine Dokumentation von millionenfachem Leid Menschenrechtsverletzungen, Terror, Tod und Flucht. -:(((

 

 

 

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