Buch von Paul Craig Roberts " Amerikas Krieg gegen die Welt: …und gegen seine eigenen Ideale

 Zur Person: Paul Craig Roberts ist ein US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er war stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan und ist als Mitbegründer des wirtschaftspolitischen Programms der Regierung Reagans bekannt. Wikipedia
Dazu liest sich auch als Einführung gut :

Die USA führen Krieg gegen uns alle (1)

Die USA führen Krieg gegen uns alle (2)

»Die Anzahl der Fälle, bei denen ich auf fehlerhafte oder falsche Information stieß und etwa die Informationsquellen, die benutzt wurden, um die Ziele auszulöschen, falschen Personen zugeschrieben wurden, ist atemberaubend«, erklärte er gegenüber The Intercept, »Und erst mehrere Monate oder sogar Jahre später erkennt man, dass es sich die ganze Zeit, als man überzeugt war, ein bestimmtes Ziel zu verfolgen, tatsächlich um das Telefon seiner Mutter gehandelt hatte. Jeder, der sich in der Nähe [der Zielperson] befand, wurde praktisch als mitschuldig angesehen – es handelt sich um ein phänomenales Lotteriespiel.«

»Jeder Amerikaner kann aus dem Ganzen nur eine einzige Schlussfolgerung ziehen: Jede Aussage der US-Regierung und ihrer Medienhuren ist eine offenkundige Lüge, die einer geheimen Agenda dient − Ziele, die das amerikanische Volk nicht unterstützen würde, wenn es diese Ziele kennen würde. Wann immer Washington und seine Medienhuren den Mund aufmachen, lügen sie.«

Genau diese Sichtweise des Insiders, des Patrioten und hellwachen Journalisten Dr. Craig Roberts ist es, die dieses Buch so wertvoll macht. Hier klärt jemand aus dem Innersten der Macht auf.

Hier beschreibt jemand vollkommen nachvollziehbar, klar und mahnend, warum und wie sich die Gefahr für einen nuklearen Krieg immer weiter vergrößert.

P. C. Roberts: Atomkrieg droht die Welt zu zerstören

‚Foreign Affairs‘ ist die Publikation des elitären Council on Foreign Relations (CFR), einer Ansammlung ehemaliger und aktueller Regierungsmitarbeiter, Akademiker und Chefs von Unternehmen und Finanzinstitutionen, die sich selbst als Verwalter und Formulierer der US-Außenpolitik erachten.

Anti-Putin-Artikel des CFR-Magazins ist absurd

Die Publikation des CFR ist ein Schwergewicht an Autorität. Man erwartet an sich nicht, darin irgendetwas humorvolles zu finden, aber ich bin in schallendes Gelächter ausgebrochen, als ich einen Artikel der Ausgabe vom 5. Februar von Alexander J. Motyl mit dem Titel: “Goodbye Putin: Why the President’s Days Are Numbered“ [“Auf Wiedersehen Putin: Warum die Tage des Präsidenten gezählt sind“] gelesen habe. Ich hatte angenommen, dass ich eine clevere Parodie auf Washingtons Anti-Putin-Propaganda las. Eine absurde Aussage folgte der nächsten, es war besser als Colbert. Ich konnte nicht aufhören zu lachen.

Zu meinem Erschrecken…

….Unverfrorene Lügen

Wenn man mit diesem Niveau ignoranten Unsinns, in einer angeblich respektierten Publikation konfrontiert wird, dann erleben wir den Zerfall der westlichen politischen und medialen Elite. Es ist zwecklos, gegen Unsinn zu argumentieren…..

Wie Stephen Lendman, der die immer weiter ausufernde anti-russische Propaganda dokumentiert, offen und ehrlich feststellt: “Amerikas Krieg gegen die Welt wütet. Die größte Herausforderung für die Menschheit ist, dieses Monster zu stoppen, bevor es alles und jeden zerstört.“…..

Ehemaliger US-Botschafter warnt

Der ehemalige US-Botschafter in der Sowjetunion (1987-1991) Jack Matlock warnte in seiner Rede beim National Press Club [Nationaler Presseclub] am 11. Februar, mit den propagandistischen Angriffen gegen Russland Vorsicht walten zu lassen. Matlock ist verwundert darüber, dass Russland als “lediglich regionale Macht“, die dem mächtigen US-Militär kaum etwas entgegenzusetzen habe, bezeichnet wurde. Kein Land, so Matlock, dass mit einer Vielzahl an treffsicheren und mobilen Interkontinental-Raketen bewaffnet ist, sei auf regionale Machtausübung beschränkt. Dies sei die Art von anmaßender Fehlkalkulation, die zur Zerstörung der Welt führe.

Matlock betonte außerdem, dass die gesamte Ukraine, inklusive der Krim, über Jahrhunderte ein Teil Russlands gewesen ist und dass weder Washington, noch die NATO, in der Ukraine etwas verloren haben. Weiter sagt er, dass die Nichteinhaltung der gegenüber Russland gemachten Versprechen, die NATO nicht nach Osten zu erweitern, genauso wie andere US-Aggressionen gegen Russland, das Misstrauen zwischen den zwei Mächten wieder aufgebaut haben, dass durch Reagan mit Erfolg hinter sich gelassen worden war.

Bedrohung des nuklearen Schlagabtauschs ist wieder da ….

 

Hier zum übersetzten Original-Beitrag oder auf der Originaseite von P-C- Roberts lesen:

http://www.paulcraigroberts.org/2014/06/17/washington-beating-war-drums-paul-craig-roberts/

 

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