Bulgarien stellt sich auf NATO-Gipfel gegen Pläne zur Militarisierung des Schwarzen Meeres

Foto humanistenteam

Interessant hinter dem Hintergrund, dass die Nato (allen voran die USA) sich ja eine eigene Nato Schwarzmeerflotte wünschen und  die Türkei, Rumänien und Bulgarien eine solche zusammenstellen.

Der bulgarische Premierminister Boiko Borissow hat beim NATO-Gipfel in Warschau vor einer erhöhten Aktivität der NATO im Schwarzen Meer gewarnt. Diese werde zwangsläufig zu einer Gegenreaktion auf russischer Seite führen. „Das Schwarze Meer sollte deshalb zur entmilitarisierten Zone erklärt werden“, sagte der bulgarische Regierungschef und hinterfragte die Eskalationspolitik der NATO in Osteuropa.

weiterlesen: https://deutsch.rt.com/international/39370-bulgarien-stellt-sich-in-warschau/

 

2 Gedanken zu „Bulgarien stellt sich auf NATO-Gipfel gegen Pläne zur Militarisierung des Schwarzen Meeres

  • Netti
    12. Juli 2016 um 10:34
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    Sehr gut gemacht Bulgarien. Sofia macht wenigstens nicht jede NATO Kriegsstrategie mit! Es hat sich schon von der EU und USA bei dem wichtigsten südeuropäischen Energie Projekt South Stream bedrohen lassen müssen weil es daran festhalten wollte. Und nicht vergessen auf einmal musste neu gewählt werden, da urplötzlich merkwürdige Dinge über die amtierende Regierung auftauchten. Hatten wir ja darüber berichtet.
    Das US Vasallentum hat Sofia jährlich 500.000.000 Euro entgangene Transitgebühren beschert, nur mal so am Rande erwähnt. Die Regierung Bulgarien`s sollte sich deutlich stärker Russland zuwenden so wie seine Bürger es schon längst machen, dort sitzen wenigsten welche die es in keinen Krieg reinziehen wollen und sie von den Faschisten befreit während die USA ihren Anteil daran hatte (https://www.amazon.de/Street-Aufstieg-Hitlers-Andreas-Bracher/dp/3907564693). Außerdem waren die Lebensbedingungen auch besser für die Menschen ehe die EU und Nato kamen, hört man von den Bulgaren im „Dauerlied“…

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  • Pragmatiker
    12. Juli 2016 um 21:03
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    Nicht nur das Schwarze Meer sollte zur entmilitarisierten Zone werden – die Bestrebungen der NATO sind trotz aller Beteuerungen leider weit von einer Entspannungspolitik entfernt! Warum geben denn die NATO, die EU und die meisten europäischen Regierungen so uneingeschränkt den amerikanischen Bestrebungen nach? Warum werden die Stimmen der BürgerInnen verdrängt? Es ist an der Zeit das zu ändern!

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