Camerons EU Politik – Erpressung oder Kalkül?

James Cameron hat heute ausgeholt:

Spätestens in zwei Jahren will der britische Premier Cameron sein Land darüber abstimmen lassen, ob es in der EU bleibt oder nicht. Nun sind die Hauptforderungen bekannt.

David Cameron verlangt von seinen EU-Partnern die Garantie, dass sich Grossbritannien nicht immer stärker in der Union integrieren muss und dass die Parlamente der Mitgliedstaaten wieder eine wichtigere Rolle spielen. Zudem fordert der britische Premier, dass Grossbritannien und die anderen EU-Staaten mit eigener Währung keine Nachteile erleiden gegenüber jenen Ländern, die den Euro haben.

Cameron will Arbeitnehmern aus anderen EU-Staaten erst dann Kindergeld zahlen und andere Zuschüsse gewähren, nachdem sie mindestens vier Jahre in Grossbritannien gearbeitet haben.

http://www.srf.ch/news/international/kritik-an-camerons-forderungen-an-die-eu

Cameron meint so auf der einen Seite die EU Kritiker im eigenen Land zu besänftigen (und auch deren Stimmen zurückgewinnen) und auf der anderen Seite möchte er natürlich die guten Dinge der EU nutzen und was ihm nicht gefällt einfach ablehnen – also eine Sonderbehandlung. Darüber ist man in der EU – da es im Moment ja vielfältige Probleme zu bewältigen gilt – not amused …

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.