Clemens Schmale – Finanzmarktanalyst: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in der Eurozone »Gut, dass die Menschen diese Daten nicht kennen!

Die Fakten; Offizielle Arbeitslosenrate liegt bei 9,5 %,  aber nimmt man die Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung betreffen die Berechnungen der EZB 18 %“ Somit ist fast jeder fünfte un- oder unterbeschäftigt. Anteil der Unterbeschäftigung an der Gesamtbeschäftigung hat sich von 2004 ( 7 % ) auf nun 10,5 % deutlich erhöht und nimmt man hier einfach die Zahlen der EZB von Arbeitsuchenden Menschen liegt die Arbeitslosenquote sogar bei 22 %. In Wirklichkeit sollen sie aber noch schlimmer sein, wieso erklärt der Artikel.

Während sich der Mainstream an Trump ab arbeitet, hören wir vom kranken Europa so gut wie gar nichts mehr. Nicht nur die bekannten Problemstaaten wie Griechenland und Portugal sind mittlerweile in arge Bedrängnis geraten, dass gesamte Südeuropa einschliesslich Spanien und Italien sind durch die von der EU verordnete Austerität und die wieder mal in Deutschland gefeierten Exportüberschüsse in Grund und Boden gewirtschaftet worden. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt in den genannten Ländern bereits zwischen 50-bis über 60%. Ein Gegensteuern ist nirgends in Sicht. Durch Lohndumping und den riesigen Exportüberschüssen forciert Deutschland diese fatale Entwicklung. Wie lange kann das noch gut gehen, fragt man sich unwillkürlich. Der Neoliberalismus ist nur eine Form des Kapitalismus, aufgestiegen nach dem Crash des Keynesianismus. Der Glaube, es gebe irgendein Zurück zu Keynes ist eine Illusion. Es geht somit gegen den Kapitalismus in welcher Ausprägung auch immer und nicht nur in seiner neoliberalen Form. Oder, um es kurz zu sagen: Wie der Stand der Krisenentwicklung ist, wird vom Verhältnis vom konstanten zum variablen Kapital bestimmt. Nur der bestimmt das Überleben der “ EU“. Zum jetzigen Zeitpunkt löst er das Rattenrennen um die letzten Profitinseln aus und veranlasst das “ Kapitaleuropa“ in Kriege zu investieren um unausweichliches Scheitern mal wieder hinauszuzögern mit der Billigung dafür wieder Millionen Menschenleben zu opfern

…“Viele Menschen fühlen und erleben, dass etwas nicht stimmt. Das zeigt sich auch an den Wahlurnen. Es ist aber bisher ein unkoordiniertes und nicht so recht bestimmbares Gefühl. Wüsste die Masse wie schlimm die Lage wirklich ist, wer weiß, vielleicht hätten wir dann morgen schon die Revolution. Die Daten lassen sich ja wirklich nur mit einem Wort zusammenfassen: untragbar.«
https://www.godmode-trader.de/artikel/gut-dass-die-menschen-diese-daten-nicht-kennen,5321704

Dazu auch gut zu lesen:

Europa – gemeinsam einsam

http://www.nachdenkseiten.de/?p=36966

 

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