Corona und die Fleischindustrie

Die Schlachthöfe und das Corona Virus, eine unendliche Geschichte?

Wieder ist ein Schlachthof mit Corona Infizierten verseucht.Vor ein paar Wochen war es der Westfleich Konzern, wo viele der Arbeiter infiziert waren, nun ist es Tönnies. Schulen die grade geöffnet hatten, müssen wieder schließen und vieles andere ebenfalls. Aber Schalke Boss Clemens Tönnies weißt jede Schuld von sich.

Nun eines ist klar, dieses Szenario ist seine Schuld, das hätte verhindert werden können, ja sogar müssen. Es ist ja nicht wirklich so, als käme das jetzt aus heiterem Himmel, auch wenn NRW MP Armin Laschet in die gleichen rassisitischen Fusstapfen tritt, wie der Schalke Boss. Die Rumänen und Bulgaren sind schuld, ja ne, is klar. Es ist seit Jahrzehnten bekannt wie die Arbeiter hausen müssen und wie sie behandelt werden. Manche Hunde werden besser behandelt! Aber was hat die Politik bislang getan? Nicht sehr viel, um nicht zu sagen NIX! Aber es gab ja jetzt viele Ankündigungen was zu tun sei, unter anderm von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil(SPD). Aber, in Berlin ist es grade sehr laut im Bundestag, die Lobbyisten der Fleischindustrie toben dort herum und wollen alles so lassen wie es ist, bloß keine Veränderungen. Und sie kommen natürlich mit dem üblichen Totschlagargument, Arbeitsplätze, und als zweites, dann wird Fleisch unbezahlbar und die Betriebe gehen pleite. Also nichts anderes als die üblichen Horrorszenarien. Da ist jede drittklassige Geisterbahn aus den 1960ern noch besser. Erstens sind Experten der Meinung, dass Fleisch nicht wirklich erheblich teurer würde, wenn die Bedingungen für Arbeiter besser würden, und zweitesn sollten wir Verbraucher uns fragen, wollen wir denn wirklich in puncto Fleisch das billigste vom billigen? Und muss es denn wirklich jeden Tag Fleisch sein? Warum kehren wir nicht zum Sonntagsbraten zurück? Gut gan so radikal muss es ja nicht sein, aber wie wäre mit dem Motto 3 zu 4. An drei Tagen kein Fleisch, und nun an den restlichen vier Tagen, wer möchte kann es auch umgekehrt machen. Aber dann gäbe es das Poblem mit den unterbezahlten Arbeitern auf den Schlachthöfen nicht, wir müssten nicht mehr soviele Tiere auf einen Haufen halten, und könnte so für das Tierwohl beitragen.

https://www1.wdr.de/nachrichten/fleischpreise-erhoehung-diskussion-100.html

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/fleischindustrie-werkvertraege-100.html

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