Der Beweis: Wie die Türkei ISIS Öl exportiert

In den letzten Wochen richtete sich das Augenmerk der Medien auf den lukrativen Handel des Islamischen Staats mit „gestohlenem“ Rohöl. Am 16. November zerstörten amerikanische Kampfjets 116 Öllastwagen von ISIS. 45 Minuten vorher waren Handzettel abgeworfen worden, um die Fahrer zu warnen, die selbst keine ISIS Mitglieder waren.

Merkwürdig in diesem Zusammenhang, dass es das Pentagon beinahe 14 Monate gekostet hat, um herauszufinden, dass es am effektivsten sei, den Ölhandel des Islamischen Staats lahm zu legen und das Öl zu bombardieren. Davor hatte die US Strategie darin bestanden, um die Öl Infrastruktur herumzubomben und man hatte relativ wenig Schaden angerichtet.

Geheimdienstler in der Türkei und dem Irak bestätigten, dass die türkischen Behörden die Rohölverkäufe von ISIS aktiv unterstützt haben. Mehmet Ali Ediboglu von der oppositionellen Republikanischen Partei, schätzt, dass im letzten Jahr für rund 800 Millionen $ ISIS-Öl verkauft wurde, in diesem Jahr soll es bereits über eine Milliarde sein.

https://de.europenews.dk/Der-Beweis-Wie-die-Tuerkei-ISIS-Oel-exportiert-123692.html

Bislang meinte die türkische Regierung eben jene Lieferungen abstreiten zu können, das dürfte somit widerlegt sein! Russische Flieger haben weit mehr LKW’s auf dem Weg mit dem Öl in Richtung Türkei vernichtet als dies die Amerikaner bereit waren – und jetzt wird wohl auch klar warum die Türkei die SU24 abgeschossen haben, war doch die günstige Einnahmequelle in Gefahr. Und klar ist auch warum dann so schnell die Nato auf den Plan gerufen wurde …

Warum also jetzt der deutsche Kampfeinsatz in Syrien so schnell von der Bundesregierung ins Leben gerufen?! Ach ja – ist ja nicht zum ersten Mal so – „Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt“ …

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