Deutschland und Syrien

Deutschland und der Krieg in Syrien

Dass in Syrien ein Krieg herrscht sollte eigentlich jedem bekannt sein. Eigentlich ebenfalls dass sich die Türkei unter Erdogan völkerrechtswidrig dort eingemischt hat um die Kurden dort zu vernichten, die als erklärter  Feind gelten. Leider hat die NATO insbesondere die USA das ja nachträglich mehr oder weniger legitimiert. Dadurch schlägt sich nun auch Deutschland auf die Seite der, des demokratisch gewählten Präsidenten, Assad Gegner, also allen voran die USA, die ihn ja lieber heute als morgen dort weg haben möchten um einen Präsidenten einzusetzen der ihnen genehm ist, und alles macht was seitens der USA gewünscht wird. Das wiederum wollen die Russen nicht, und mischen ihrerseits in dem Krieg mit. Dass dieser stellvertreter Krieg der beiden Großmächte nicht förderlich für das Land ist, sollte eigentlich auch logisch sein. Nun sagte unser deutscher Aussenminister Mass zur Entwicklung:

Wir verurteilen die fortgesetzten Angriffe des syrischen Regimes und seiner russischen Verbündeten im Norden Syriens. Die Ereignisse der letzten Nacht zeigen die große Gefahr einer weiteren militärischen Eskalation.

Unser Mitgefühl gilt unseren türkischen Partnern, insbesondere den Verletzten sowie den Familien und Freunden der Opfer.

Uns läuft die Zeit davon, wir brauchen eine humanitäre Waffenruhe für Idlib, die den Weg zurück zu politischen Gesprächen öffnet. Dazu sind wir mit allen Seiten im Gespräch. Auf unsere Initiative wird der UN-Sicherheitsrat heute in einer Sondersitzung über die aktuelle Lage beraten.

Dazu kann man nur, meiner Meinung nach, nur den Kopf schütteln, denn wie eingangs bereits erwähnt, hat die Türkei völkerrechtswidrig dort eingegriffen. Es gab weder einen Hilferuf, seitens des syrischen Präsidenten Assad, noch wurde ein Natopartnerland angegriffen. Das ausgrechnet Deutschland dieses Verhalten nun billigt, ist ein trauriges bild der Bundesregierung und unseres Aussenministers. Denn dieser, seit 2011 andauernde Konflikt, der im Rahmen des arabischen Frühlings ausgrochen war, hat sich zu dem jetzigen stellvertreter Krieg entwickelt, weil der Iran sich auf Assads Seite geschlagen hatte um gegen die radikalen sunnitischen Kräfte, welche die Machtergreifung wollten, allen voran die Muslimbrüder und die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), zu unterstützen. Denn das ist auch das bestreben von Saudi Arabien, die ja dem sunnitischen Glauben angehören, während Syrien und der Iran dem schiitischen Glauben zugetan sind. Die USA haben dann vorgeblich eingegriffen um gegen den IS vorzugehen, diesen aber in Wirklichkeit mit Waffen und finanziellen Mitteln ausgestattet. Natürlich nicht direkt, sondern über den Umweg Saudi Arabien. Inzwischen weiß niemand mehr so genau, wer da nun wofür oder wogegen ist, und wer genau dort eigentlich kämpft. Es sind sehr viele Gruppierungen unter den sunniten und schiiten und unter den Christen die sich dort tummeln und gegen oder für irgendwas sind.

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