Deutschland: Verteidigungshaushalt im Jahr 2017 auf 36,61 Milliarden Euro aufgestockt

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw47-de-verteidigung/480364

https://www.n-tv.de/politik/Merkel-will-Militaerhaushalt-fast-verdoppeln-article18016056.html

Wehretat um 102 Milliarden Euro aufgestockt

Bundeshaushalt 2017: Milliarden für Aufrüstung und Krieg

Hinter dem Hintergrund das Deutschland seine Rüstungsausgaben bereits im Jahr 2016 um mehr als zehn Prozent erhöht hat ist die nochmalige Steigerung von 5,4 Prozent schon ökonomisch betrachtet beträchtlich.

Der Wehretat legt damit wesentlich stärker zu als der Gesamthaushalt des Bundes!

Deutschland verfehlt so zwar immer noch das gemeinsame Nato-Staaten Ziel von wegen zwei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes (BIP) für die Verteidigung auszugeben aber es rückt damit näher,denn der Anteil am BIP wächst 2017 auf 1,22 Prozent nach 1,19 Prozent im vergangenen Jahr.

Siehe Inhalte der Links, der deutsche Wehretat soll bis 2020 gegenüber früheren Planungen um insgesamt 10,6 Milliarden Euro auf dann 39,2 Milliarden Euro wachsen.

Das ist in absoluten Zahlen die größte Zunahme des Rüstungsetats seit der Wiederbewaffnung in den 1950er Jahren und es ist auch relativ die größte Ausweitung der Ausgaben fürs Militär seit mehr als 45 Jahren. Wer da so tut, als sei das ein längst überfälliger und ganz und gar harmloser Schritt, für den gilt wohl der alte Spruch der Friedensbewegung: „Zu viel Panzer – zu wenig Hirn“.

Es stellt sich auch die Frage gegen wen wird hier eigentlich aufgerüstet wird, die ganze Welt?

Man bedenke, die NATO Staaten haben bekanntlich einen Rüstungsetat von 700 Milliarden US-Dollar  aber der Wunschgegner der NATO, die Russen, haben nur einen Rüstungsetat von 70,35 Milliarden! Was soll also diese ganze Aufrüstung, könnte sich gesunder Menschenverstand fragen, tun aber leider zu wenige…

 

 

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