Die AfD und ihre Homophoben Ansichten

Dass die sogenannte Alternative nun wahrlich keine ist, zeigt sich auch an ihrem Umgang mit Homosexuellen Menschen. Es ist geplant, einen Gedenkort für Homosexuelle Frauen im KZ Ravensbrück einzurichten, so weit so gut, oder für den Düsseldorfer AfD-Politiker David Christopher Eckert eben nicht. Er verhöhnt die Opfer von damals mit dem Spruch, ob des denn demnächst auch Gedenkstätten für Linkshänder geben würde.

http://www.queer.de/detail.php?article_id=28691

Ich wundere mich ja, dass seine Parteikollegin und neue Führungskraft dieser Aussage nicht widersprochen hat, schließlich ist Alice Weidel ja ebenfalls lesbsich und lebt mit ihrer Partnerin zusammen, mit der sie auch zwei Kinder aufzieht. Aber andererseits wundert es mich ja nun doch nicht, da diese Frau sich ja permanent selber widerspricht, alleine schon wenn sie begeistert für das Parteiprogramm stimmt, was Homosexualität grundsätzlich ablehnt und für die „traditionelle“ Familie steht.

http://www.queer.de/detail.php?article_id=28696

Wobei ich mich da wiederum frage, was meinen diese Leute denn eigentlich mit traditionell? Der Mann als Ernährer, Versorger und oberster Herrscher im Hause, die Frau, welche hündisch ergeben zu ihm aufblickt und den Boden anbetet auf dem ER wandelt, und seine Kinder, wo die Jungs natürlich echte Kerle werden müssen und so hart wie Kruppstahl, während die Mädchen nur den Gedanken kennen möglichst schnell einen Ernährer und Versorger zu finden, dem sie dann Kinder gebären dürfen? Oder doch eine gleichberechtigte Familie, wo auch die Frau zum Wohle der Gemeinschaft beigetragen hat, so wie es ganz früher üblich war?

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