Die Bankenrettung und der getäuschte Steuerzahler

Die Rettung der deutschen Großbanken hat den Steuerzahler am Ende ja einige Milliarden Euro gekostet. Das „Rettungspaket“ würde ja 2008 recht flott durch den Bundestag gejagt, soweit so bekannt. Nur was jetzt erst rauskam, die Expertisen dazu, stammen keineswegs nur vom Bundesfinanzministerium, es war auch die Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer damit beauftragt, eine Kanzlei welche der Bankenwelt doch recht nahe stand. Klienten unter anderem; Deutsche Bank, Commerzbank, wo der Werbespruch: „Die Bank an ihrer Seite“ ein etwas anderes Licht erzeugt. Merkwürdig ist ebenfalls, dass eine Anwaltskanzlei damit beauftragt wurde, die solche Klienten hat, also Banken, die gerne auf Kosten ihrer Kunden in duiose Geschäfte investieren, allerdings soll auch diese Kanzlei in den Steuerskandal um sogenannte Cum-EX Geschäfte verwickelt sein. Der damalige Finanzmister im Kabinett Merkel I war übrigens Peer Steinbrück, derselbe der die Deregulierung der Finanzmärkte vortrieb und auch die Bankenrettung in Griechenland bearbeitete, derselbe Steinbrück auch, wo 2011 bekannt wurde dass er einen Beratervertrag mit der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hatte. Ein Schelm wer böses dabei denkt!

http://www.abgeordnetenwatch.de/blog/2017-04-17/so-viel-kostete-die-vorbereitung-der-bankenrettung

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