Die Blüten der Sanktionen gegen Russland. Frankreich erwägt Versenkung der für Russland gebauten „Mistral“-Schiffe

Frankreich kann zwei Mistral-Hubschrauberträger, die im Auftrag Russlands gebaut wurden, versenken, sollte der Liefervertrag gekündigt werden, berichtet die französische Zeitung „Le Figaro“ am Mittwoch.

Die französischen Behörden erwägen dem Blatt zufolge eine Vernichtung der Schiffe als die wahrscheinlichste Variante. Sie werden entweder demontiert und verwertet oder auf offener See versenkt.Ein solches Ende des französisch-russischen Vertrags bezeichnet die Zeitung als „schockierend“.

Die Variante einer Übernahme der Schiffe durch die französische Marine wird nicht erwogen, denn die Schiffe entsprechen nicht den europäischen Standards. Ein Umbau würde Millionen Euro kosten.

Diskutiert wird auch die Möglichkeit, die Schiffe an andere Länder zu verkaufen. Zu den eventuellen Käufern werden Kanada, Ägypten und „ein europäisches Land“ gezählt.

In seiner Stellungnahme zu der möglichen Versenkung sagte ein hochrangiger französischer Militär, dass solche Entscheidungen unzulässig seien – „wenigstens aus Achtung vor den Mitarbeitern der Werft in Saint-Nazaire, wo die Kriegsschiffe gebaut wurden“.

0 Gedanken zu „Die Blüten der Sanktionen gegen Russland. Frankreich erwägt Versenkung der für Russland gebauten „Mistral“-Schiffe

  • lausebengel
    6. Mai 2015 um 14:16
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    Laßt mich mal raten welches europäische Land gemeint sein könnte…..mhm….Ukraine…..ach nee, das wäre ja eine Schenkung….
    jetzt habe ich es, Deutschland! Da ist für alles Geld da, nur nicht für wichtige Sachen.

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    • 6. Mai 2015 um 14:27
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      Es ist für Alles/ Alle Geld da, nur nicht für die wirklich wichtigen Sachen. Bänkerrettung, Lügenmedien jetzt Wohnungsfinanziert. Darin könnte auch der Grund für das geringe Interesse der internationalen Terrorszene an Deutschland wirft schon Fragen auf. Das bisherige Konzept des deutschen Establischments, schlechte korrupte Regierungspolitiker mit terroraktiven Nachrichtendiensten in der rechten Szene, bishin zu deren Aufrechterhaltung/ Rettung über die Zeit – das staatliche NSU-Killteam, da kommt schon was zusammen.

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  • Kaballah
    6. Mai 2015 um 21:50
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    Lauser – Ukraine?! Wenn dann nur als Schenkung möglich – Geld ist doch keines da…
    Apo – welch eine Aussicht für die Zukunft dieser Schiffe, aber in diese Situation hat sich letztlich Frankreich selbst gebracht – warum mussten sie sich auch einwickeln lassen anstelle den bestehenden Verträgen nachzukommen?!

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  • lausebengel
    7. Mai 2015 um 10:07
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    Kaba, das hatte ich ja geschrieben.
    Was mir aber jetzt erst auffällt, wieso schreibt der Figaro eigentlich “ sollte der Liefervertrag gekündigt werden “ ?
    Glauben denn dort welche das die Russen bis 2100 auf die längst überfällige Auslieferung warten werden? Und da sind ja wohl auch Vertragsstrafen fällig. Übernimmt die französische Regierung diese für die Werft?

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