Die Deutsche Wirtschaft jammert

In diesem Jahr haben viele Arbeitnehmer einen zusätzlichen Feiertag bekommen, den Reformationstag. Anläßlich von 500 Jahre Reformation wurde daraus ein bundesweiter Feiertag, somit haben die Menschen in einigen Bundesländern diesen 31.10. ausnahmsweise mal einen Feiertag mehr, zumindest die in Ländern wo Allerheiligen ein Feiertag ist. Die Bundesländer wo der Reformationstag ein Feiertag ist und nicht der 01.11. haben allerdings das nachsehen. Nun jammert unsere Wirtschaft mal wieder rum, weil eben dieses Jahr bundesweit der 31.10. ein Feiertag ist. Das wäre schlecht für die Konjunktur, die Produktion ist beeinträchtigt, und ähnliche, vollkommen unbegründete „Argumente“, sagt Gustav Horn, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Dergleichen Meinung ist auch Karl Brenke, Ökonom vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. In der Hauptstadt liegt die Wirtschaftsleistung pro Kopf vier Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, hingegen ist sie in Bayern um ein Siebtel darüber und das obwohl die Bayern mehr Feiertage haben, wie in Berlin.

http://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_82557026/500-jahre-das-kostet-der-reformationstag-die-wirtschaft.html

Ähnliches Gejaule werden wir in knapp 6 mWochen zu hören bekommen, weil Heiligabend dieses Jahr auf einen Sonntag fällt. Wenn wir es realistisch betrachten, ist das mal wieder jammern auf hohem Niveau.

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