Die EU ist nicht die Unschuld vom Lande – Regenwald: EU-Agrarimporte befeuern Abholzung

Bildquelle: Rettet den Regenwald

Die Nachfrage in Europa ist einer der wichtigsten Treiber für illegale Abholzung in den Tropen. Zu diesem Ergebnis kommt die Brüsseler Umweltorganisation «Fern» in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.

In den zwölf Jahren nach der Jahrtausendwende sei dafür alle zwei Minuten eine Fläche von der Größe eines Fußballfeldes abgeholzt worden. Deutschland gehöre mit den Niederlanden, Großbritannien, Italien und Frankreich zu den Hauptimporteuren.

«Der EU-Verbrauch zerstört nicht nur die Umwelt und trägt zum Klimawandel bei», erklärte Studienautor Sam Lawson. «Da die Entwaldung illegal ist, befeuert sie auch Korruption und führt zu Einkommensverlusten, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen.»

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/wald/regenwald-eu-agrarimporte-befeuern-abholzung-21377.html

Es kann ja wohl nicht angehen was sich da entwickelt – das ist doch nur noch krank! Damit muss Schluss sein!

0 Gedanken zu „Die EU ist nicht die Unschuld vom Lande – Regenwald: EU-Agrarimporte befeuern Abholzung

  • 18. März 2015 um 23:55
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    Leider ist es noch viel schlimmer. Wenn Lidl, Aldi und andere Diskounter wie in den letzten Jahren Gitarren aus chinesischen Fabriken zum Schnäppchenpreis anbieten, dann sollte sich jeder zweimal überlegen was da gekauft wird. In China verarbeitet eine Fabrik am Tage bereits 10 hoch 3 Meter an Palisanderholz einfach so. etwa 4-6 hoch 3 Meter ist der Verschnittanteil. Palisander steht auf der Schutzliste an erster Position und damit ist die Verarbeitung der nach 1992 gefällten Bäume eine Straftat. Der Aufbau einer Überwachungsbehörde ist mittlerweile weitestgehen erfolgt. Die Arbeitsanweisung der Ermittlungsgruppe „Holz“ sieht vor, dass die Diskounter mit ihren Angeboten an Palisanderholzgitarren nicht zu kontrollieren sind. Dafür hat die Ermillungsgruppe auf einer Messe der Holzinstrumentenbauer zahlreiche Instrumente beschlagnahmt, um zu prüfen, ob Palisanderholz aus der Zeit nach 1992 verarbeitet wurde. Das Merkwürdige im Instrumentenhandel und bei den Instrumentenbauern besteht jetzt darin, dass Exporte aus Deutschland in die USA bzw. nach Asien faktisch verboten und unterbunden wurden. Wer es dennoch wagt seine vor 1992 rechtmäßig erworbenen Holzvorräte zu verbauen und sogar zu exportieren, der zahlt nicht nur die Exportaufschläge, sondern muß noch die völlige Blockkade seines Instrumentenbaus befürchten. Schlimmer noch, die bereits fertigen Instrumente werden zu Prüfungszwecken beschädigt, um zu überprüfen, ob die verbauten Hölzer korrekt deklariert wurden. Versteht sich, wenn dann in handgefertigten Instrumenten zu Prüfungszwecken in den Resonanzkörper gebohrt wird, ist die Chance dieses Instrument zum Gelderwerb noch verkaufen zu können auch im EU-Gebiet faktisch unmöglich. Die hämischen Kommentare und ARbeitsanweisungen der zuständigen Leiterin des Amtes möchte ich hier nicht weiter kommentieren. Sondern nur daraufhinweisen, dass die Ermittlungen der Gruppe „Holz“ bereits erfolgreich einige Instrumentenbauer nebst ihrer Familien einschließlich Ehefrauen und Kinder in die Insolvenz getrieben haben. Die Kulturfertigkeit beispielsweise Gitarren zu Exportieren ist damit unterbunden. Jo Bonamesa ist bei seinen Konzertauftritten nicht mehr so intensiv an europäischen Orten interessiert. Warum wohl nur. ….

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