Die griechische Regierung hat sich auf einen ersten Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Armut geeinigt…

Na wenn das die Troika hört und liest (und erst der Schäuble)!!!

Die griechische Regierung reicht heute ihren Gesetzesvorschlag gegen die Armut ein.

Laut der Nachrichtenagentur AFP soll es für besonders arme Menschen kostenlosen Strom, Mietbeihilfen und Essensmarken geben.

Als bedürftig gilt in Griechenland, wer weniger als 5700 Euro pro Jahr verdient.

Wie die Journalistin Corinna Jessen ausführt, galten laut nationalem Statistikamt bereits im Jahr 2013 rund 2,5 Millionen Griechen als arm. «Inzwischen dürften es noch mehr sein», sagt Jessen, die in Athen lebt.

http://www.srf.ch/news/international/ein-tropfen-auf-den-heissen-stein

Wenn man weiß das Griechenland aktuell 11 121 977 Einwohner hat kann man sich schnell ausrechnen das über 22% sich in einer mehr als prekären Situation befinden – so manch Deutscher möge sich dessen besinnen was BILD und Co. so gerne kolportiert hatten – wer möchte schon mit 5.700 € im Jahr auskommen?!

Ich kann diese Entscheidung nur befürworten!

 

 

 

0 Gedanken zu „Die griechische Regierung hat sich auf einen ersten Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Armut geeinigt…

  • lausebengel
    4. März 2015 um 10:26
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    Kaba, der Schäuble wird sehr darauf achten das durch diese Hilfsprogramme nicht die wirklich Armen wie Deutsche Bank, Goldmann Sachs etc. benachteiligt werden.
    Man sollte sich auch daran erinnern das diese Armut erst durch die “ Hilfsprogramme “ erzeugt wurde, genauer gesagt die Bedingungen die daran geknüpft wurden.
    Und dann sollte man auch mal an die armen Investoren in den USA denken denen die Löhne in ganz Europa noch viel zu hoch sind um anständige Gewinne einzufahren. In den USA verdienen die Arbeitnehmer nur die Hälfte dessen was Europa zahlt.
    Dort sind Suppenküchen und Lebensmittelgutscheine schon lange Normalität. Von Wohnwagen- und Zeltstädten ganz zu schweigen.

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