Die Neujahrskampagne gegen Sahra Wagenknecht und drei benutzte, teilweise komplizierte Tricks zur Manipulation

http://www.nachdenkseiten.de/?p=36545

Bei allem berechtigtem „einschlagen“ auf die FR sollte Hr. Müller aber fairerweise nicht vergessen, dass sich leider sogar ND (Neues Deutschland) an der Kampagne beteiligt hat. Genüsslich und aber tausendfach in den Netzwerken geteilt, quer durch alle anderen Parteien und Linken-Gegner! https://www.neues-deutschland.de/artikel/1037745.eine-linke-mit-sahra-wagenknecht-kann-ich-nicht-waehlen.html

Für mich stellt es sich so dar, dass einige LINKE lieber unter der bequemen Kuscheldecke des Mainstreams bleiben wollen, als die notwendig scharfe Opposition gegen die herrschende Kriegs- und Ausbeutungspolitik zu betreiben. Sahra W. will dagegen kämpfen. Deshalb stört sie die Kuschler und deshalb hat man Sahra Wagenknecht auch in den eigenen Reihen zum einen immer absichtlich(!) falsch verstanden, bzw. ihre Aussagen zumeist aus dem Gesamtkontext gerissen. Damit machten es einige, auch den Medien und Journalisten der „Qualitätszeitungen“ von FAZ bis ZEIT doch ein bisschen zu einfach…

Also nochmal:

Sie hat sich weder gegen(!) die Aufnahme von Flüchtlingen, noch gegen das im Grundgesetz verankerte(!) Recht auf Asyl ausgesprochen!

Ihre Kritik richtete sich daran, dass der Staat einfach nicht die notwendigen Voraussetzungen geschaffen hat – und das geht durch das systematische Kaputtsparen der Infrastruktur über die Schwarze Null von Kassenwart Schäuble und die „Schuldenbremse der Kommunen durch ihre Finanznot schon länger so, auch bevor die Flüchtlinge kamen – um eine große Zahl an ankommenden Menschen ordentlich zu versorgen! Das war Sinn ihrer Aussagen und ja, auch ihre Kritik an dem Euro und der EU ist gerechtfertigt.

Ein „Parteiordnungsverfahren“ gegen die Stichwortgeber,  dazu kann man Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch nur ausdrücklich raten. Abschreckendes Beispiel sollte die SPD sein. Die SPD hat sich von den eigenen Genossen auch dann nicht trennen können, nachdem diese der SPD geschadet hatten. Wo die SPD sich heute deshalb befindet, das sollte der Linken zu denken geben. Je länger sie damit wartet, desto schwieriger wird es. Denn diese Demagogen werden sich in den eigenen Reihen Verbündete suchen. Es gibt überall Wendehälse die sich dahin wenden, wo sie die besten Vorteile für sich selber sehen. Auch dafür gibt es genügend Beispiele in der SPD. Und auf solche „Parteifreunde“ kann die Linke gut verzichten.

 

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