Die Randerscheinungen bei der Evakuierung von Ost-Aleppo

Ich habe einen Artikel gefunden der sich hinreichend mit dem Problem Fakt oder Fake auseinandersetzt – sehr lesenswert auf: https://isw-muenchen.de/2017/01/fakt-oder-fake-das-praktische-postfaktische/

Was in diesem Artikel aber auch zu lesen ist – jedoch in keiner westlichen Mediendarstellung erschien :

Wenn nach der Evakuierung von Ost-Aleppo mehrere Dutzend westlicher Militärs in trauter Eintracht mit solchen aus Saudi-Arabien, Israel und der Türkei gefangen genommen werden, die dort ein Hauptquartier zur Steuerung der Geiselnahme von hunderttausend Zivilisten durch Nusra-Dschihadisten über Monate betrieben, dann kommt das in den Nachrichten einfach nicht vor. Weil es nicht in den Kram passt. Dabei kam zupass, dass gleichzeitig der russische Botschafter in der Türkei erschossen und in Berlin der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz angegriffen wurde. Da war einfach keine Zeit mehr für die höchst brisante Enttarnung in Syrien. Die NATO-Staaten als Terror-Komplizen, das hätte den Adventsfrieden empfindlich gestört. Wie sollte sich das betroffene Publikum noch ehrlich empören über die antiweihnachtliche Ruchlosigkeit, wenn vor der UNO die Namenslisten der Inhaftierten übergeben werden von einem Botschafter jener syrischen Regierung, die man ja presseamtlich weg haben will?!

Nur der Blaue Bote berichtete: http://blauerbote.com/2016/12/16/verhaftung-von-nato-offizieren-in-ost-aleppo-gemeldet/ und bezog sich in seinem Artikel auf http://www.voltairenet.org/article194586.html .

Ich habe keinen Regierungssprecher Seibert gesehen oder gehört der sich mit diesem Thema befasste, keinen BILD-Artikel gefunden, Herr Kleber war bislang dazu auch stumm…

Es fällt wohl sehr schwer sich mit Fakten zu befassen!

 

 

 

 

Ein Gedanke zu „Die Randerscheinungen bei der Evakuierung von Ost-Aleppo

  • lausebengel
    4. Januar 2017 um 04:10
    Permalink

    Wie sollten sich auch die genannten Personen der Strömung des “ Postfaktischen “ entziehen können…

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