DOKU: Die zwei Gesichter von Auschwitz

Lili Jacob und das Auschwitz-Album
(Quelle: Yad Vashem)

History XXL – über Terror und Schrecken des Holocaust

Die Dokumentation von William Karel erzählt die Geschichte des KZ Auschwitz auf ungewöhnliche Weise. Gegenübergestellt werden zwei kürzlich gefundene Photo-Alben. Das eine stammt von SS-Offizier Höcker. Auf seinen Bildern entsteht der Eindruck eines entspannten Lebens im Konzentrationslager. Ganz anders auf den Bildern der KZ-Überlebenden Lili Jacob. Sie dokumentiert die Ankunft einer Gruppe ungarischer Juden in Auschwitz, für die meisten von ihnen der Gang in den sicheren Tod. Die Aufnahmen entstanden alle im Mai 1944 und zeigen die zwei schrecklichen Gesichter von Auschwitz.

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/08f09dee-c131-3898-beea-3efa0cea90b0/20405969

Ein Fotoalbum als Vermächtnis

1944, Ungarn

Die 18-jährige Lili Jacob ist Jüdin. Sie lebt mit ihrer Familie in der kleinen Gemeinde Bilky im besetzten Ungarn. Sie ist das älteste Kind der Familie und hat fünf jüngere Brüder: Moshe-Aron, Zisl, Moshe-Hersh, die Zwillinge Zril und Zeilek. Lilis Vater Martin ist Farmer, er handelt mit Pferden. Lili hat eine glückliche Kindheit. So etwas wie Antisemitismus hat sie in der Schule nie erlebt, obwohl schon seit 1920 antijüdische Gesetze in Ungarn gelten.

Die Auswirkungen dieser Gesetze spüren Lili und ihre Familie erst Anfang der 1940er Jahre: Lilis Vater darf nicht mehr arbeiten. Alle Juden müssen an ihrer Kleidung weiße Sterne tragen und dürfen nach 18 Uhr nicht mehr auf die Straße. Die Familie gerät in finanzielle Not. Deshalb geht Lili nach Budapest, um dort in einem Waisenhaus zu arbeiten und Geld nach Hause schicken zu können. Im Radio hört sie eine Rede von Adolf Hitler und bekommt es mit der Angst zu tun. Sie kehrt nach Bilky zurück, zu ihrer Familie. „Was auch immer mit ihnen passiert, das wird auch mit mir passieren“, denkt sie sich.“….

weiterlesen: http://webstory.zdf.de/auschwitz/

 

Auch darin erwähnt wie harmlos doch die meisten dieser Massenmörder und ihre fleißigen Helfer beim Auschwitzprozess 1953 davon gekommen sind u.a. aber auch das die Amerikaner daran nicht ganz unschuldig waren…

Da stellen sich auch wieder so einige Fragen zum Nürnberger Prozess- siehe auch DOKU und  wie immer wesentlich genauer das Buch  “ Das Zeugenhaus“.

http://humanistenteam.de/das-zeugenhaus-als-taeter-und-opfer-unter-einem-dach-zusammentrafen/

 

 

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