Dokus: "Akte Zschäpe – letztes Rätsel des NSU"- "Der Fall Zschäpe: Was wusste der Verfassungsschutz?"

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Erst wenn man beide Dokus gesehen hat wird einem klar, wie unglaublich viel da eigentlich mehr als fragwürdig an „Aufklärung“ ist und beide zusammen ergeben ein Bild bei dem einem mehr als Zweifel kommen ob das noch alles an „Fehlern“  blanker Zufall sein kann! Sehr Informativf was die Profis ( u.a. Brandschutzexperte, Kriminologen) dazu sagen. Was schon im ersten Semester gelehrt wird, sollen all diese Polizeibeamten vergessen haben??? Bestens zu sehen, auch die Staatsanwaltschaft will nichts sehen was offensichtlich nicht zusammenpasst, stellt sich die Frage wieso eine Staatsanwaltschaft Expertenexpertisen /Gutachten von Blutspritzern dann überhaupt noch erstellen lässt… 
„…Ist der Kiesewetter-Mord also aufgeklärt? „Nein, das ist er für mich nicht“, sagt Clemens Binninger, er saß für die CDU im ersten Untersuchungsausschuss des Bundestages…..“
Solche Zweifel gibt es viele rund um die NSU-Taten …. -…. So wurde zum Beispiel das Wohnmobil, in dem sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach Ansicht der Ermittler in Eisenach das Leben nahmen, abgeschleppt – vor einer intensiven kriminaltechnischen Untersuchung. Das war ein gravierender Fehler, sagt der Kriminologe Thomas Feltes …

und  die gestrige ZDF Dokumentation von Zoom:

Der Fall Zschäpe

Was wusste der Verfassungsschutz?

http://www.rtv.de/sendungsdetails/9620034/der-fall-zschaepe.html

….“Der Fall Zschäpe – Was wusste der Verfassungsschutz?“ zeigen die beiden Journalisten anhand von Akten des Prozesses gegen Beate Zschäpe und vier weitere Mitangeklagten, wie der Geheimdienst an dem Aufbau der gewaltbereiten Neo-Nazi-Szene Ostdeutschlands beteiligt war. Dies wurde den Autoren in zahlreichen Gesprächen mit ehemaligen V-Leuten, Geheimdienstlern und Prozessbeteiligten bestätigt…“

Dazu auch gut zu lesen:

Was haben Geheimdienste mit dem Kiesewetter-Mord zu tun?

…“Was die Geheimdienste mit dem Kiesewetter-Mord in Heilbronn zu tun haben, bleibt im NSU-Ausschuss nebulös. Geht der Verdacht auf einen Racheakt eines enttäuschten früheren Mitarbeiters der Amerikaner zurück?“…

…Unterdessen zeichnet sich eine weitere Ermittlungspanne im Fall Kiesewetter ab: Ein Zeuge machte vor dem Ausschuss deutlich, dass er unmittelbar nach dem Mord am Tatort an der Theresienwiese vorbeigekommen sei. Eine Polizistin habe ihn und weitere Zeugen aber dann einfach weggeschickt. Er habe sich dann später selbst bei der Polizei gemeldet, sagte der Mann….

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/was-haben-geheimdienste-mit-dem-kiesewetter-mord-zu-tun–113499030.html

…“Die aufschlussreiche ARD-Dokumentation „Die Akte Zschäpe“ ging am vergangenen Montag der Frage nach, warum alle Informationen und Hinweise, die auf Mittäter und Mitwisser insbesondere im Staats- und Geheimdienstapparat bei den Mordtaten verweisen, im NSU-Prozess systematisch ausgeblendet werden. Die Bundesanwaltschaft besteht auf der These, der NSU habe nur drei Mitglieder gehabt, und nur zwei davon – die Toten Mundlos und Böhnhard – hätten die Morde verübt. Auch der überlebenden Komplizin Beate Zschäpe, die im Prozess vor dem Oberlandesgericht München als mitschuldig angeklagt ist und bisher zu den Vorwürfen beharrlich schweigt, werfen sie keine unmittelbare Beteiligung an den Morden vor.

Die „Story im Ersten“ zieht die These der Staatsanwaltschaft stark in Zweifel. Die Fakten, die sie untersucht und die mehrere kriminologische Experten bewerten, werfen in aller Schärfe die Frage auf: Wer soll im NSU-Prozess geschützt werden und warum? „… https://www.wsws.org/de/articles/2015/11/06/zsch-n06.html

Ein Gedanke zu „Dokus: "Akte Zschäpe – letztes Rätsel des NSU"- "Der Fall Zschäpe: Was wusste der Verfassungsschutz?"

  • 12. November 2015 um 18:07
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    Es wirkt schon arg befremdlich, dass eine junge Frau ihr Leben so einfach für irgendwelche politischen Machenschaft weg geworfen hat.
    Soviel können weder Geheimdienstler noch Politiker versprechen und schon gar nicht halten. Angesichts der Kurzlebigkeit politischer Verhältnisse in der globalisierten Welt kann auch eine Beate Zschäpe nicht davon ausgehen so lange geschützt vor Nachstellungen in einer JVA zu verbleiben. Letztlich ist es extrem naiv zu glauben, sie könnte durch unklares Taktieren für sich eine bessere Position für „Verhandlungen“ hinter den geschlossenen Türen erreichen. Das Münchner OLG kommt aus dem Gestank der Pülitik ohnehin nicht mehr heraus.

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