Dreist, dreister, Wirtschaftsverbände

Immer wenn man meint, es geht nicht dreister, siehe Deichmann, Addidas und Co, die angesichts der Coronakrise mal eben die Mietzahlungen für ihre Geschäftsfillialen eingestellt haben, trotz satter Gewinne, dann kommen die Wirtschaftsverbände  daher. Diese Wirtschaftsverbände wie BDI und BDA fordern die Politik aktuell auf, jegliche „Belastungen“ für Unternehmen angesichts der momentanen Krise nun doch mal lieber sein zu lassen. Also im Klartext, Steuererhöungen weg, Umweltschutzauflagen, bloß nicht, und und die solidarische Finanzierung des Gemeinwesens, auch komplett weg! Der Grund ist ganz einfach der, man fürchtet um die Gewinne! Das ganze wird dann als zu starke Belastung und als Beschneidung der  unternehmerischen Freiheit deklariert. Mal so als Beispiel: Der Verband der Werbewirtschaft ZAW wettert gerade gegen neue europäische Datenschutzregeln, da diese angeblich die Werbewirtschaft in der Corona-Krise zu stark „belasten“ würden. Der Bauernverband hält Umweltauflagen in den Bereichen Wasserschutz, Tierschutz oder Düngemittel angesichts der Corona-Krise für zu belastend. Und der BDI fordert Steuersenkungen für Unternehmen. Was das allerschlimmste daran ist, in der Politik finden die Verbände mit ihren Lobbyforderungen aktuell durchaus Gehör. Die große Koalition einigte sich am 22. April darauf, künftig „Belastungen für Beschäftigte und Unternehmen durch Gesetze und andere Regelungenmöglichst zu vermeiden.“ Wir Verbraucher haben es jetzt in der Hand, wir können nun etwas für uns und unsere Welt tun. Wir können sie nachhaltig verändern. Schaut mal nachts in den Himmel, er ist so klar wie lange nicht. Wor können erreichen dass es so bleibt!

https://www.lobbycontrol.de/2020/05/lobby-news-corona-die-fragwuerdige-forderung-nach-einem-belastungsmoratorium/#pk_campaign=202000525&pk_content=a&pk_source=nl

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