Ein US Präsident und die fatale Wirklichkeit…

Foto: AFP

Genau 50 Jahre nach dem „Bloody Sunday“ wendet sich Obama an die Bürger eines Amerikas, das sich grundlegend verändert hat.

Es sei eines der Grundprinzipien Amerikas, ständig danach zu streben, die Gesellschaft zu verbessern, sagt der US-Präsident vor 40 000 Zuschauern. Und Selma sei einer der Orte, an dem sich das Schicksal des Landes verändert habe und an dem sich der Glaube an ein besseres Amerika manifestiert habe.

http://www.sueddeutsche.de/politik/us-praesident-in-selma-obama-verneigt-sich-vor-buergerrechtlern-und-preist-amerika-1.2382852

 

Von welchen Verbesserungen schwafelt denn der amerikanische Präsident Obama da?! Die Polizeiübergriffe der letzten Zeit zeigen doch das sich nichts wirklich verbessert hat, von den sozialen Bedingungen mal ganz abgesehen. Muss er sich selbst schon Mut zusprechen wenn doch eigentlich offensichtlich ist dass die amerikanische Gesellschaft weit davon entfernt ist sich zu verbessern?! Ehrliche und offene Worte wären angebracht um die Lage der Nation aufzuzeigen und nicht diese Art von Beweihräucherung seiner eigenen (eben nicht erfolgreichen) Politik, wo ist denn das angepriesene Rechtssystem welches weiter nur kläglich versagt wenn es zum Beispiel gegen Rassismus geht –  Obama enttäuscht auf ganzer Linie…

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