Entwicklungshilfe-Kredite für Discounter Lidl, wie auf dubiose Art und Weise Erzeuger und verarbeitende Industrie in den Ruin getrieben werden

Heute auf Monitor zu sehen gewesen:

Scharfe Kritik üben Vertreter der rumänischen Nahrungsmittelindustrie an der Vergabe von Entwicklungshilfe-Krediten an den deutschen Discounter Lidl.

Für die Eröffnung neuer Filialen in Rumänien hatte Lidl 2011 einen Kredit über knapp 67 Millionen US-Dollar von der Weltbank-Tochter International Finance Corporation (IFC) erhalten. Lidl sollte damit, so die Bedingungen der Kreditvergabe, die „Anzahl lokaler Zulieferer erhöhen“ und „neue Vertriebswege für regionale Lebensmittelproduzenten eröffnen“.

Den ganzen Filmbeitrag könnt ihr später sehen auf:

http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/lidl-100.html

Nicht nur das Lidl über die Weltbank Geld in Empfang nehmen kann das es überhaupt nicht benötigt sondern gleichwohl auch Druck auf die jeweiligen Gesetzgeber ausüben kann. Und von wegen „Anzahl lokaler Zulieferer erhöhen“ oder „neue Vertriebswege für regionale Lebensmittelproduzenten eröffnen“ – genau das Gegenteil trifft zu und so braucht sich keiner zu wundern wenn die Armut in Osteuropa durch solche Machenschaften noch weiter steigt, ist es da wirklich verwunderlich das Betroffene aus diesen Ländern ihr Glück weiter westlich suchen müssen?!

Monitor hat es wieder einmal deutlich auf den Punkt gebracht !

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