EU Behörde negiert Experten – Freispruch für Glyphosat

Die EU Lebensmittelbehörde lässt sich einmal mehr einlullen und folgt nicht den Expertenmeinungen in Sachen Glyphosat, hat sich also die Lobbyarbeit (oder die vor der Tür stehende TTIP Vereinbarung?!).

Die Europäische Lebensmittelbehörde sieht anders als Experten der Weltgesundheitsorganisation keine Tumorgefahr durch das umstrittene Herbizid.

Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) als „wahrscheinlich nicht krebserregend“ eingestuft worden.

Grundlage der Efsa-Entscheidung zu Glyphosat war ein Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in Berlin vom Frühjahr 2015. Das Bundesinstitut kam zu dem Schluss, dass kein Krebsrisiko besteht. Die Efsa ist dem Befund des BfR weitgehend gefolgt. Hätte sie sich der Ansicht der UN-Krebsagentur IARC angeschlossen, wäre Glyphosat vom europäischen Markt verschwunden.

http://www.tagesspiegel.de/wissen/streit-um-pflanzenschutz-freispruch-fuer-glyphosat/12580940.html

Mit rechten Dingen kann das ja nun wirklich nicht zugehen – wir hatten ja bereits in einigen Beiträgen zum Thema Glyphosat und seinen Auswirkungen berichtet. Sowohl dieses Efsa als auch das BfR hätte die Untersuchung doch lieber Experten überlassen sollen – so jedenfalls nehmen die „Entscheider“ ein extremes Risiko auf sich – zu Lasten der BürgerInnen der EU… vor allem wenn hunderttausende Tonnen jährlich produziert und in die Umwelt versprüht werden!

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