EU belegt Venezuela weiter mit Sanktionen – USA wollen UN-Sicherheitsrat für Umsturzpläne einspannen

https://www.jungewelt.de/artikel/321713.kreuzzug-gegen-caracas.html

und so klingt das bei der Tagesschau:

In dem ARD Artikel fehlt aber einiges an Informationen! Erstens verlor die Opposition im Oktober die Regionalwahlen, 18 von 23 Gouverneursposten gingen an die linken Parteien nur 5 an die Rechte.
Und wegen der Schulden ist doch schon einiges in Bewegung. Rosneft zahlt 6 Milliarden Dollar in Vorkasse an PDVSA, für Lieferungen. Außerdem soll es ein russisches Darlehen an Venezuela geben.
Aber der EU geht es um was anderes,um Sanktionen und Regime change! Wenn es um einen Dialog ginge dann müssten sie die von ihr bezahlte Opposition sanktionieren, denn diese bricht ja immer wieder den Dialog ab. Wie scheinheilig…

Und man war gewarnt:

Ecuador hat durch sein Aussenministerium seine Ablehnung gegenüber der US-Aktion bekundet. Sie stelle eine grosse Gefahr für den Frieden und die Demokratie in der lateinamerikanischen und karibischen Region dar. Es handele sich um internationales Recht verletztende Massnahmen, die auf undemokratische Weise die Institutionalität des venezolanischen Staates beeinträchtigen. Ecuadors Präsident Raffael Correa sieht sich „an die dunkelsten Stunden unseres Amerika erinnert“.

Boliviens Präsident Evo Morales hat „angesichts der Aggression von Präsident Obama“ Dringlichkeitssitzungen der Regionalbündnisse Unasur und Celac zur Verteidigung Venezuelas gefordert. Im Grunde drohten die USA mit einer Invasion, so Morales. „Im 21. Jahrhundert verurteilen wir diese Art von Intervention durch die USA, weisen sie zurück und akzeptieren sie nicht.“

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega beklagte die „unbestreitbare Kontinuität der kolonialistischen Politik des nordamerikanischen Imperiums“.

Kolumbiens international bekannteste Menschenrechtsaktivistin Piedad Córdoba twitterte an US-Präsident Obama gerichtet: „Die Schicksale von Venezuela und Kolumbien sind sehr miteinander verbunden, Ihre Entscheidungen schädigen den Frieden in der Region.“

Havanna, das aktuell mit Washington in einem Dialog zur Normalisierung der Beziehungen steht, erklärte seine „bedingungslose Unterstützung“ für die gewählte und legitime Regierung von Venezuela. Niemand habe das Recht, „in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates einzugreifen und ihn, ohne irgendeine Grundlage, zur Bedrohung der nationalen Sicherheit zu erklären“. Jedoch „wie Kuba nie allein war, wird Venezuela es auch nicht sein“, so die Regierungserklärung.

Der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), José Miguel Insulza, dem einzigen Regionalbündnis mit Beteiligung der USA und unter ihrem grossem Einfluss stehend, bezeichnete die Kategorisierung Venezuelas durch die US-Regierung als „sehr hart“. Insulza regte an, dass sich im Ständigen Rat der OAS beide Seiten erklären sollten. Er sei „mehr über die Terminologie Obamas gegen Venezuela besorgt als über die Sanktionen“.

Chinas Regierung mahnte durch den Sprecher ihres Aussenministeriums, Hong Lei, die USA und Venezuela sollten in ihrem eigenen Interesse wie auch wegen der Stabilität in Lateinamerika eine Beziehung basierend auf Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt erreichen. Dies sei der Wunsch Chinas.

Bald wird auch die EU Sanktionen gegen Venezuela verhängen

Die Sprecherin des Diplomatischen Dienstes der Europäischen Union, Maja Kocijanic, erklärte indes in einer ersten Reaktion, die EU erwäge derzeit „keine restriktiven Massnahmen gegen die Regierung von Venezuela“.

https://www.fit4russland.com/widerstand/968-angesichts-der-usa-aggression-gegen-venezuela-erw-gt-die-eu-derzeit-keine-restriktiven-massnahmen-gegen-die-regierung-von-venezuela

Man sieht, was die EU erklärt ist schnell Schnee von gestern und die Glaskugel der Russen funktioniert immer noch besser.

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