EU halbiert Schwarze Liste der Steueroasen

Die EU hat ihre schwarze Liste der Steueroasen halbiert. Vielfach nur aufgrund von windigen Versprechen der betroffenen Länder. Und wohl auch auf Druck von gewissen Konzernen und Personen, die dort ihr Geld vor der „bösen“ Steuer gelagert haben. Interessanter Weise ist auch Panama selbst unter diesen Ländern, zusammen mit der Mongolei und Barbados, Grenada, Macau, Südkorea, Tunesien, sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steueroasen-wie-die-mongolei-von-der-schwarzen-liste-verschwand-a-1189433.html

Alle sind auf einmal schlagartig ganz lieb und brav geworden. Und morgen kommt der Weihnachtsmann zusammen mit dem Osterhasen und bringt uns allen einen großen Sack mit Geschenken, oder etwa nicht?

2 Gedanken zu „EU halbiert Schwarze Liste der Steueroasen

  • Pragmatiker
    23. Januar 2018 um 21:11
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    Interessant Panthera – ein Brief der mongolischen Finanzministerin mit einem fadenscheinigen Versprechen reicht also aus um von der schwarzen LKiste gestrichen zu werden, was die anderen Länder in ihren Briefen stehen hatten war ja als geheim bewertet worden (ich will ja nicht unken, aber die haben wohl damit gedroht mit Details an die Öffentlichkeit zu gehen …). Der derzeitige amtierende Finanzminister Deutschlands Altmaier saß mit seinen Amtskollegen zusammen und anscheinend schien die Löschung kein großes Problem. So wurde Panama über Nacht weißgewaschen – toll!!!

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  • lausebengel
    23. Januar 2018 um 23:41
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    Damit aber nicht genug, auch in Deutschland „bekämpft“ man die Steuerflucht auf recht seltsame Art und Weise. Da wechselten plötzlich 2 hohe Beamte aus der Steuerfahndung die Seiten, gehen zu einer Kanzlei die ihre Kunden vor der Aufdringlichkeit von Steuerfahndern schützt. Eigentlich sollte Frau Höfer-Grosjan sogar die Behörde leiten, dafür kam dann aber plötzlich ein Mann aus Aachen….
    Und das es noch weiter zum Ankauf von Steuer CD`s kommt ist zweifelhaft, die FDP sprach schon von Ausnahmefällen….
    Also für NRW ist wohl kaum noch mit Mehreinnahmen von 2,7 Milliarden zu rechnen wie es in der Vergangenheit geschehen ist….
    https://www.jungewelt.de/artikel/325878.einladung-für-spekulanten.html

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