Europameister Deutschland? Mindestlohn im EU-Vergleich auf Rang sechs

In Bezug auf die Entwicklung der Mindestlöhne ernenne ich Deutschland zum Europameister….die Steigerung dieses Jahr dürfte bei reichlichen 0 % liegen. Mitkonkurrenten sind nur Luxemburg und Griechenland. Ob die aber auch so viele Löcher haben wie die Mindestlöhne in Deutschland bezweifele ich…da ist auch ein Schweizer Käse weit abgeschlagen, sogar Weltmeisterlich…

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mindestlohn-steigt-in-fast-allen-eu-laendern-in-deutschland-nicht-a-1195650.html

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/report-deutschlands-mindestlohn-im-eu-vergleich-auf-rang-sechs/21011432.html

Aber man kann ja nicht Zuviel verlangen, die 34 Cent voriges Jahr waren ja auch schon Spitzenklasse…ob die wirklich die 1,7% Inflation ausgeglichen haben ist zu bezweifeln….aber auch die 1,7% Inflation. Jedenfalls liegt schon die Entwicklung der Mieten in Deutschland weit darüber….aber wer fragt schon mal nach. Die Journalisten des Spiegel scheinbar nicht.

2 Gedanken zu „Europameister Deutschland? Mindestlohn im EU-Vergleich auf Rang sechs

  • Netti
    2. März 2018 um 10:44
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    Die Mindestlöhne richten sich ja naturgemäß nach dem Lohnniveau im Ganzen und da liegen wir in Deutschland ja immer noch weit hinter vielen anderen Ländern. Bestes Beispiel sind die Pflegestellen. Da verdient man selbst mit nur 1,5 Jahren Berufserfahrung in manchen Kantonen um die 5400€ Euro Brutto monatlich. [Quelle:https://talent-solution.de/als-pflegekraft-in-der-schweiz/%5D
    Man sollte das ganze Lohnniveau endlich mal spürbar nach oben schrauben, denn dann erübrigen sich die Mindestlohndebatten von selbst. ABER es ist mir ein Rätsel, wie die Statistiker die Inflation schön rechnen, jeder merkt wie am unteren Ende die Lebensmittelpreise explodieren, selbst wenn man das Tricksen der Lebensmittelkonzerne außen vor lässt. Steigerungen von 10-20% sind da gar nicht so selten. Es steigen die Mietpreise – die bei vielen einen Großteil der Ausgaben ausmachen – um etwa 5% (und mehr). Am anderen Ende explodieren die Preise für Eigentumswohnungen und Eigenheime. Und dennoch schaffen es die Statistiker eine Inflation von unter 2% hinzurechnen! Respekt! Die Inflation sollte also kein Indikator für die Mindestlohnentwicklung sein. Da die Beschäftigten jedoch in Unternehmen tätig sind, kann man sich ja mal deren Gewinnentwicklung ansehen. Es sollten also gut 10% Anhebung der Mindestlöhne möglich sein! Bei dem derzeitigen Fachkräftemangel wird doch sicher gerne für Mitarbeiter gezahlt?!

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