Facebook läßt sich bezahlen um Hetze über andere zu Verbereiten

Der US Konzern Facebook ist bekannt für seine Datansammelwut, wer macht was, wann wie oft und mit wem? Doch nun gerät der Konzern erneut in die negativ Schlagzeilen. Er kassiert Geld dafür, damit Nutzer propagandistische Hetze verbreiten dürfen. So geschehen mit dem fundamentalistischen Hassredner Mathias von Gersdorff, der gegen die bekannte Hamburger Grüne Oliva Jones hetzt, und das alles im Namen der christlichen Nächstenliebe.

Olivia Jones hatte kürzlich ihr Buch „Keine Angst in Andersrum“ im Landtag von Sachsen Anhalt vorgestellt und daraus vorgelesen. Dieses Buch informiert Kinder auf lustige Weise über den Umgang mit Homsexuellen und stellt diesen Teil unserer Gesellschaft als das dar was es ist, nämlich etwas völlig normales. Zwei Menschen lieben sich, und nur weil beide das gleiche Geschlecht haben, ist das nichts schlimmes. Das sah die AfD nätürlich ganz anders, monatelang propagierten sie ihre offene Homophobie. Vergleiche des Buchs mit Kindesmißbrauch zwangen die Künstlerin schließlich dazu Strafanziege zu stellen

Die schwarz-grüne Landesregierung stellte dieses Jahr im September einen Bildungsplan vor, welcher die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“ als ein Unterrichtsziel vorsieht. Die „aufrechten Bürger“ polterterten natürlich gleich wieder los und stellten die sogenannte „Demo für Alle“ in ziemlich kurzer Zeit auf die Beine. Von aufweichung der Heterosexualität und Frühsexualisierung war da die Rede.Und Gersdorff meinte doch, mit sexueller Vielfalt dürfe es keine Akzeptanz oder Toleranz diesem Pack geben. Möglicherweise soll diese „Frühsexualisierung“ nur im Rahmen dieser ach so besorgten Bürger stattfinden. Also das Weltbild welches vor ca. 90 Jahren bereits schon einmal propagiert wurde. Frauen haben sich dem Manne unterzuordnen und seine Kinder zu gebären! Eine Frau hat keine eigene Sexualität zu haben! Denn warum sonst werden vielfach nur Homosexuelle Männer genannt?

Es zeigt m. E. sehr deutlich, dass viele Menschen nicht bereit sind etwas zuzulassen was nicht in ihr kleines Weltbild passt und es sind eben nicht die fundamentalischen Muslime, die immer gern als Sündenböcke genutzt werden, nein es sind Personen aus dem christlichen Umfeld die hier radikal gegen andere vorgehen. Dabei steht doch in der Bibel, „Liebe deinen Nächten, wie dich selber“, aber anscheinend mögen die sich selber auch nicht. Denn warum sonst sollten sie ein Gebot missachten von dem Gott auf den sie sich doch so gerne berufen. Diese Leute schreiben ja auch, wenn Gott das so gewollt hätte, dann ….., ja aber er hat doch. Denn ER ist der Schöpfer alles Lebens auf Erden, so steht es doch in der Bibel, ergo, hat er doch auch die Homo- und Intersexuellen sowie die Transidenten Menschen erschaffen. Oder zählt für diese Leute nur das was ihnen grade passt? Liebe deinen Nächsten, ja aber, nicht die! Die ach so bösen Moslems, die Schwulen, Lesben und Transidenten, und alle die, die nicht so denken wie man selber!

http://www.queer.de/detail.php?article_id=27662

Ein Gedanke zu „Facebook läßt sich bezahlen um Hetze über andere zu Verbereiten

  • lausebengel
    29. November 2016 um 12:19
    Permalink

    Panthera, diese extremen Christen unterscheiden sich überhaupt nicht von den extremen Moslems. Übrigens weiß ich nichts davon das in der Bibel etwas stehen sollte was Homosexualität verbietet….aber ich bin gerne bereit dazuzulernen – falls mir jemand das Gegenteil beweist. Vorher sollte er aber Joh. 3.16 genau lesen.

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