Folgen der Finanzkrise und der von der Troika geforderten Reformen in Italien

Gerne nehmen Politiker in Deutschland und der EU wenn es um das Thema Griechenland geht das Beispiel Italien (neben Portugal, Spanien) zur Hand um auf erzielte Erfolge der gemeinsamen Reformpolitik zu verweisen – die Realität jedoch sieht so aus:

In Italien leidet jede zehnte Familie Hunger

Gemäss Behördenzahlen hat jede zehnte Familie in Italien kein Geld, um sich genug Lebensmittel zu kaufen. 2,4 Millionen Familien haben im vergangenen Jahr Hunger gelitten, das sind eine Million mehr als vor Beginn der Krise 2007, wie eine am Samstag veröffentlichte Studie des Statistikamts Censis ergab.

Lediglich ein Drittel der Italiener ist in der Lage, einen Teil des Einkommens zur Seite zu legen. 45 Prozent behaupten dagegen, ihr Einkommen genüge nur knapp, um die Monatsausgaben zu decken, ergab eine Untersuchung der Börsenaufsichtsbehörde Consob. 15 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten in diesen Krisenjahren auf ihre Ersparnisse zurückgreifen müssen, um sich über Wasser zu halten.

http://bazonline.ch/ausland/europa/In-Italien-leidet-jede-zehnte-Familie-Hunger/story/29760569

 

0 Gedanken zu „Folgen der Finanzkrise und der von der Troika geforderten Reformen in Italien

  • lausebengel
    5. Juli 2015 um 07:22
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    Und in Spanien, Portugal, Griechenland, Irland sehen die “ Erfolge “ ähnlich aus. Irgendwie scheinen die nichts mit den Wünschen der Bevölkerung zu tun zu haben. :?:

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