Verbraucherhinweise

Beitragvon Panthera » Sa 23. Jul 2011, 06:32

Was manch einer vielleicht noch nicht bemerkt haben wird, auf den Kartoffeln steht zum Teil der Hinweis, "Nach der Ernte behandelt". Das meint nun allerdings nicht das die nur gewaschen und auf Fremdkörper untersucht wurden.
Die Kartoffeln werden mit einem Giftstoff behandelt. Sie werden mit dem Keimhemmer Chlorpropham behandelt. Dabei handelt es sich dabei um ein Herbizid, also ein Unkrautvernichtungsmittel, welches eingesetzt wird um eine Keimbildung zu verhindern, da viele Verbraucher diese nicht an den Kartoffel haben wollen. Für Privatanwender ist dieses Mittel allerdings seit 2001 streng verboten, „da eine sichere Anwendung von chlorprophamhaltigen Keimhemmern nach den gesetzlichen Bestimmungen nicht möglich ist (…)“, so eine Verlautbarung des BVL. man kann wirklich beunruhigt sein, wenn man die genauen Gefahrenbezeichnungen und Kennzeichnungen nach der Gefahrenstoffverordnung der zugelassenen Mittel in der für jedermann zugänglichen Online-Datenbank des BVL studiert: „Verdacht auf krebserzeugende Wirkung“, „umweltgefährlich“, „gesundheitsschädlich“, „von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten“, um nur einige Kennzeichnungen zu zitieren. Dennoch kommt Chlorpropham nicht nur bei Kartoffeln, die industriell weiterverarbeitet werden, zum Einsatz, sondern auch bei Speisekartoffeln für den Handel. Die Kennzeichung ist sehr klein gehalten und fast nur mit einer Lupe zu lesen und bei losen Kartoffeln fehlt sie zum Teil völlig!




http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendun ... hemmer.jsp
Erfreue dich am Leben, es ist kurz genug.
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Re: Verbraucherhinweise

Beitragvon Gimi » Sa 23. Jul 2011, 09:11

Mich wundert gar nichts mehr panther, alleine die Tatsache das seit Jahren auch nichts gegen die Geschmacksverstärker getan wird. Geschmacksverstärker findet man in vielen Speisen und sind reine Nervengifte und die Regierenden unternehmen nichts dagegen, weil das die Profite der Wirtschaft beschneiden würde. Auch hier geht der Profit über den Menschenschutz.
„Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt, erst dann wird die Welt endlich wissen, was Frieden heißt.“ - Jimi Hendrix -
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Re: Verbraucherhinweise

Beitragvon Kaballah » So 24. Jul 2011, 13:02

Der Mensch als Versuchsobjekt - anders lässt sich das schon nicht mehr beschreiben! Wenn ich mir die ganzen Nebenwirkungen diesesChlorpropham durchlese, dann wird mir nur noch übel...

Irritationen der Haut, Augen und der Atmungsorgane
Depressionen, Anfälle, Bewegungsstörungen, Nervenschäden, Verdauungsstörungen mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
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Re: Verbraucherhinweise

Beitragvon TheCharlie » So 24. Jul 2011, 15:48


Hi Leute! Ich gebe euch mal einen Tipp. Schaut euch mal eure Lieblingsdroge Kaffee an. Da ist auch bei sehr vielen nur noch 89 Prozent Röstkaffee drinnen, der Rest ist Karramell, Maltodextrose und Ähnliches. Aber bei meinem Melitta ist noch 100 Prozent Kaffee drinne!Bild
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Re: Verbraucherhinweise

Beitragvon Netti » So 24. Jul 2011, 17:47

Liebes Pantherchen,

also DAS war echt eine Neuigkeit für mich, wenn auch eine sehr erschreckende! Kaum zu fassen und da wundern die sich das die Männer in 30 Jahren um 50 Prozent mehr unfruchtbar geworden sind!!! Also angesichts solcher Tatsachen müssen die Forscher nur noch unser Aussterben dokumentieren denn auf ihre Forschungsergebnisse und was man unbedingt dagegen alles machen müsste (ebend gewisse chemische Dinge lassen) hören weder Politiker geschweige den nur Gewinnorientierte gierige Wirtschaft. Werde deinen Beitrag aber per Mail weiter leiten um andere aus Familie, Freundeskreis und Bekannte zu warnen. DANKE für diese wichtige INFO Bild
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Re: Verbraucherhinweise

Beitragvon TheCharlie » Di 16. Aug 2011, 16:54

Unser täglich Gift...enthalten in fast jedem Kassenbon!Bild

Eigentlich ist es wirklich nur noch zum Kopfschütteln! Bei Verbraucherhinweisen sollte man die Verbraucher auf schlechte oder krankmachende Lebensmittel hinweisen. Und jetzt dies: In den Kassenbons befindet sich das Gift. Eine Studie von Greenpeace hat jetzt bewiesen, dass in 7 von 8 Kassenquittungen die Giftstoffe Bisphenol A oder S, genauso wie in fast jedem Fahrschein oder anderem Eintrittsbillett.
Da kann man sich natürlich fragen, ob das dazu dient, dass auch jeder sein Quantum Gift bekommt oder ob hier eine Bevölkerungskennzeichnung vorgenommen wird.BildBild

Quelle:
http://news.google.de/news/story?pz=1&j ... CM&topic=m
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Re: Verbraucherhinweise

Beitragvon Netti » Fr 11. Nov 2011, 12:55

Angeblicher Cholesterinsenker
Foodwatch warnt vor Magarine mit Pflanzen-Sterinen


Margarine mit angeblich den Cholesterinspiegel senkenden Pflanzen-Sterinen sollte nach Auffassung des Verbraucherorganisation Foodwatch wegen möglicher Gesundheitsrisiken nicht in Supermärkten verkauft werden.

Die angeblich den Cholesterinspiegel senkende Magarine „Becel Pro.Activ“ sollte nach Auffassung des Verbraucherorganisation Foodwatch wegen möglicher Gesundheitsrisiken nicht in Supermärkten verkauft werden. Es mehrten sich „Hinweise auf bedenklichen Nebenwirkungen“ des mit sogenannten Sterinen angereicherten Produkts, erklärte Foodwatch am Donnerstag. Der Hersteller Unilever wies die Vorwürfe als falsch und irreführend zurück.

Sterine sind – ebenso wie Cholesterin – fettähnliche Substanzen, die in der Natur etwa in Pflanzen vorkommen. Der Stoff verdrängt nach Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) im menschlichen Darm Cholesterin, so dass weniger davon in den Körper aufgenommen wird. Außer Margarine gibt es im Handel auch mit Sterin angereicherte Milchprodukte wie Trinkjoghurt und Käse sowie Brot. Der Zusatz ist EU-weit in zahlreichen Produkten erlaubt. Es ist aber eine Genehmigung nötig. Zudem muss die Packung bestimmte Hinweise tragen.

Schon 2007 hatten das BfR und Verbraucherzentralen in einer gemeinsamen Untersuchung darauf verwiesen, dass mit Sterinen versetzten Lebensmittel von Menschen, die wegen eines erhöhten Cholesterinspiegels bereits medikamentös behandelt werden, nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt gegessen werden sollten. Sterine hemmen außerdem die Aufnahme bestimmter Vitamine, weshalb als Ausgleich mehr Obst und Gemüse gegessen werden sollte. Die vorgeschriebene Kennzeichnung bewerteten die Prüfer aus Verbraucherschutzsicht damals als unzureichend.

Nach Foodwatch-Angaben können Sterine ähnlich wie Cholesterin Ablagerungen in Blutgefäßen verursachen und so das Risiko von Herzerkrankungen erhöhen. Es gebe jüngst zudem Hinweise darauf, dass die Substanzen Venen im menschlichen Auge weiteten, was ein zusätzlicher Hinweis auf erhöhte Infarktrisiken sei, erklärte die Organisation. Obwohl dies nicht abschließend geklärt sei, finde sich in der Werbung für die Margarine kein Wort dazu. Auch ein nachweislicher Effekt auf die Herzgesundheit durch Sterine fehle bislang. Die Organisation sprach insgesamt von einem „Schwindel“ und forderte Unilever auf ihrer Seite abgespeist.de auf, den Verkauf der Margarine zu stoppen, eine Zulassung als Medikament zu beantragen sowie den Verkauf auf Apotheken zu beschränken.

Unilever erklärte, Foodwatch stelle Fakten in einen falschen Zusammenhang und ignoriere den aktuellen Stand der Forschung. Die cholesterinsenkende Wirkung der Pflanzen-Sterine in „Becel Pro. Aktiv“ sei unbestritten, die Sicherheit der Substanz sei von verschiedenen Institutionen „umfassend positiv“ bewertet worden. Gesundheitliche Risiken durch das Produkt seien nicht bekannt, Unilever sei von dessen Sicherheit überzeugt. „Sollten wir Zweifel an der Produktsicherheit haben, würden wir die 'Becel Pro. Activ'-Produkte nicht weiter vertreiben“, teilte der Konzern in Hamburg mit.

http://www.morgenpost.de/web-wissen/art ... rinen.html
Netti
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Re: Verbraucherhinweise

Beitragvon TheCharlie » Sa 12. Nov 2011, 05:00

Hi Netti! Die Apotheker wird das freuen. Ich denke, dass "Becel Pro Aktiv" in naher Zukunft dann wohl nur noch als verschreibungspflichtiges Medikament durch Apotheken verkauft werden darf. <:c <:at
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Re: Verbraucherhinweise

Beitragvon Netti » Do 17. Nov 2011, 19:12

Charlie,
<:an -gut getroffen <:bb .
Nun aber neue News zum Thema:
NRW: Antibiotika bei Hähnchen - Minister schlägt Alarm
Studie: 96 Prozent der Tiere mit Antibiotika behandelt

Der für Menschen riskante Einsatz von Antibiotika in der Tiermast ist einer aktuellen Studie zufolge in der Hähnchenzucht die Regel. Bei einer Untersuchung fast aller Hähnchenmastbestände in Nordrhein-Westfalen entdeckten Gutachter, dass über 96 Prozent der Tiere mit Antibiotika behandelt worden waren.
Das berichtete Nordrhein-Westfalens Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) am Dienstag in Düsseldorf. Seinen Angaben zufolge ist das von ihm in Auftrag gegebene Gutachten das erste in Deutschland, das den Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast systematisch untersucht hat. Das Ausmaß sei alarmierend.

http://www.mt-online.de/start/letzte_me ... Alarm.html
Denke das sieht in anderen Bundesländern nicht anders aus.
Netti
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Re: Verbraucherhinweise

Beitragvon vanhurskas » Do 17. Nov 2011, 19:21

Gericht stoppt Etikettenschwindel bei Nutella
Nutella-Etiketten täuschen viele Fans der süßen Schoko-Creme. Irreführende Angaben zu Vitaminen und Nährwert hat das Oberlandesgericht Frankfurt darauf festgestellt und dem Hersteller Ferrero verboten, die Aufkleber in der bisherigen Form weiterzuverwenden. ...
weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/welt/ernae ... 85478.html
Wer mit dem Strom schwimmt treibt irgendwann im Meer.

Cogito ergo sum: ''Ich denke also bin ich'' (Rene Descartes)
vanhurskas
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