Französische Soldaten sollen in Afrika Kinder vergewaltigt haben

Bild: Herve Serefio/Reuters

Ein interner Bericht von 2013 bezeichnet die sexuelle Ausbeutung durch Blauhelm-Soldaten als «das bedeutendste Risiko» für Friedensmissionen auf der ganzen Welt. Der Bericht untersuchte UNO-Missionen im Kongo, in Haiti, Liberia und im Südsudan. Im Jahr 2012 wurden demnach 18 Verdachtsfälle von Kindsmissbrauch gemeldet. Die tatsächliche Zahl der Fälle könnte aber viel höher liegen, heisst es im Dokument. Unter den Blauhelm-Soldaten herrsche eine Kultur der «Straflosigkeit».

Die britische Tageszeitung «The Guardian» hatte als Erstes über die Missbrauchsvorwürfe berichtet. Demnach wurde ein schwedischer UNO-Mitarbeiter suspendiert, weil er den fraglichen Bericht an die französischen Behörden weiterleitete, nachdem die UNO nichts unternommen habe, um den Kindesmissbrauch zu stoppen.

Ein UN-Sprecher in New York bestätigte am Mittwoch, dass ein UNO-Verantwortlicher wegen der regelwidrigen Weitergabe der Ermittlungsergebnisse der UNO suspendiert wurde. Demnach hatte die UNO die Vorwürfe im Frühjahr 2014 untersucht.

http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Franzoesische-Soldaten-sollen-in-Afrika-Kinder-vergewaltigt-haben/story/14021435

An sich ist es ja schon ein absolutes Unding das Blauhelmsoldaten in den Einsatzländern solche Straftaten überhaupt begehen, da frage ich mich wo bleibt da die sonst immer so gepriesene „Friedensmission“?! Unter diesen Bedingungen sind doch dann diese Verbrechen nicht weniger abscheulich als die weswegen die Kräfte überhgaupt im Einsatz sind.

Und noch weit mehr ist es erschütterlich wenn für die Veröffentlichung dieser Untaten ein UN Mitarbeiter suspendiert wird – wollte die UNO gar verhindern dass diese Verbrechen bekannt werden?!

Unter diesen Umständen stelle ich die Arbeit dieser Missionen absolut in Frage – das ist einfach nur eine Schande!

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