Führende deutsche und französische Ökonomen fordern radikale Reformen in der Eurozone

Guter Artikel dazu hier sowie beim Handelsblatt

Kurz der Inhalt:

Ökonomen, darunter die Chefs des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Ifo-Instituts, Marcel Fratzscher und Clemens Fuest, schlagen konkret sechs Reformen vor.

«Die Europäische Währungsunion hat nach wie vor erhebliche Schwächen, ihre institutionelle und finanzielle Architektur ist instabil»,

Unter anderem erheben sie die Forderung, dass  die undurchsichtigen Schuldenregeln des Maastricht-Vertrages geändert werden sollen und ein Sicherungssystem für Sparguthaben eingerichtet wird.

Was manche unserer Politiker nicht gerne hören wollen (siehe auch Schäuble und von wegen angeblich könne man die Finanztransaktionssteuer nur zusammen einführen), das die Reformen auf mehr Eigenverantwortung der einzelnen Länder abzielen und: „Gleichzeitig wollen wir eine bessere Koordinierung. Es geht darum, bessere und klügere Regeln zu schaffen, die auch eingehalten werden“.

Ist noch viel spannendes darin enthalten aber auch dies ist endlich mal offen thematisiert worden:

 „So, wie die Eurozone im Augenblick aufgestellt ist, ist der Euro nicht nachhaltig“,….

Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW)

Stellt sich nur die Frage ob dies auch bei den „Spitzenpolitikern“ endlich mal ankommt das akuter Handlungsbedarf besteht oder ob sie mal wieder jene, die das „Handwerk“ der Ökonomie auch beherrschen, negieren.

Leseempfehlung: http://norberthaering.de/de/27-german/news/934-14-oekonomen

 

 

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