Gab es doch geheime Absprachen im Fall Deniz Yükcel?

Die deutsche Bundesregiegierung hat offenbar kurz vor der Freilassung des Journalisten mehrere Rüstungexporte in die Türkei genehmigt. Kritsche Stimmen sehen hier einen Zusammenhang.

„Vom 18. Dezember bis zum 24. Januar 2018 wurden 31 Genehmigungen für Rüstungsgüter in die Türkei erteilt“

Dieses wurde auf eine Anfrage der Linken vom Bundeswirtschaftsministerium erklärt. Der geschäftsführende Außenminister Gabriel erklärte allerdings weiterhin, es habe keinerlei Absprachen zwischen der Türkei und Deutschland gegeben, dass die Übersetzerin Mesale Tolu und der Journalist freigelassen wurden.

Auf die Frage der Abgeordneten Sevim Dagdelens (Die Linke), inwieweit die Freilassung von Yücel ein Grund dafür war, die „aktuell vermeintlich restriktive Genehmigungspraxis in das Nato-Mitglied Türkei aufzugeben, erklärte die Bundesregierung, dass sie sich auf allen Ebenen für die Freilassung deutscher Staatsbürger einsetze, welche von der Türkei wegen politischer Vorwürfe inhaftiert worden seien.

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_83288164/tuerkei-gab-es-bei-der-yuecel-freilassung-doch-deals-.html

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