Gabriel attackiert Schulz: Gabriel wirft Parteiführung Respektlosigkeit und Wortbruch vor

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_83198470/streit-in-der-spd-eskaliert-gabriel-wirft-parteifuehrung-respektlosigkeit-vor.html

https://www.ovb-heimatzeitungen.de/titelseite/2018/02/08/gabriel-attackiert-schulz-4.ovb

„Was bleibt, ist eigentlich nur das Bedauern darüber, wie respektlos bei uns in der SPD der Umgang miteinander geworden ist und wie wenig ein gegebenes Wort noch zählt“, 

Gabriel hat diesbezüglich vollkommen recht. Man erinnere sich, Schulz hatte Gabriel 2016 regelrecht erpresst und wollte die Kanzlerkandidatur nur dann übernehmen, wenn Gabriel ihm auch den Parteivorsitz überlässt. Rückblickend war das ein großer Irrtum und Ex-Parteichef Gabriel steht nun mit völlig leeren Händen da nur damit Schulz seinen ramponierten Ruf jetzt versuchen kann über den Außenminister Posten zu retten.

Gabriel erwies sich als klug, diplomatisch und besonnen, genau richtig für so ein Amt, gerade in der aktuellen Lage! Er hat u.a. leidenschaftlich das wichtigste Energieprojekt für ganz Europa, Nord Stream 2 gegen absurde Flüssiggas Interessen der USA vertreten und gehörte wenigstens nicht zu den deutschen Politikern mit russophoben Feindbild und hat Deutschland jedesmal vor ernsten Konflikten bewahrt. Die SPD wäre im Interesse Deutschlands gut beraten, ihn zu halten und mal über andere Köpfe als Schulz und Nahles an der Spitze zu beraten und Herr Schäfer-Gümbel sollte endlich seine angeregten „neue Köpfe“ durchsetzen!

Von Schulz werden wir immer nur „Europa zuerst“ vernehmen und seine Schwächen wie das doppelte Umfallen vom Nein zum Ja zur Groko, von der Absage nach einem Posten im Kabinett Angela Merkel und seine schwachen Auftritte bei den Sondierungen, seine Selbstverteidigungsrede auf dem Parteitag, seine Überforderung in den Koalitionsverhandlungen werden uns keinen Außenminister bescheren dem in der Welt Achtung entgegen gebracht wird. Der einstige Hoffnungsträger der SPD hat sich als ein überaus charakterschwaches Männchen entlarvt das nun auch noch Wortbruch am eigenen SPD Genossen begangen und dessen Posten in einer dreisten Art und Weise „übernommen“.  Wer so etwas zum „Genossen“ hat braucht keine Feinde mehr…

Wenn man die Kritik der Parteioberen an Gabriels Ausführungen quer durch die Medienlandschaft liest, fragt man sich zwangsläufig, für wen diese Partei eigentlich Politik machen will? Zudem verwundert bei soviel Faktenresistenz das jetzige 17% Ergebnis nicht. Es wird bei Neuwahlen noch viel weniger, hat man doch ganz offensichtlich aus dem desaströsen Wahlergebnis nichts gelernt.

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