Gott hat hohe Nebenkosten: Wer wirklich für die Kirche zahlt

Gott hat hohe Nebenkosten
Bernadette K. wurde als Leiterin eines katholischen Kindergartens entlassen, weil sie sich von ihrem Mann trennte und zu einem neuen Partner zog. Ehebruch. Ein Verstoß gegen die Loyalität zur ihrem Arbeitgeber, hatte die Kirche entschieden und ihr gekündigt. Wie Bernadette K. arbeiten weit über eine Million Menschen in sozialen Einrichtungen für die Kirchen – in Kindergärten, Krankenhäusern, Schulen und Altenheimen. Sie alle unterliegen einem besonderen Arbeitsrecht.
Doch wo Kirche draufsteht, ist häufig vor allem Staat drin. Denn für die christlichen Einrichtungen zahlt zum größten Teil die Allgemeinheit. Der Kindergarten, in dem Bernadette K. arbeitete, wird zu 100 Prozent aus öffentlichen Geldern finanziert. Bei Caritas und Diakonie finanziert die Kirche selbst nur noch etwa zwei Prozent des Etats, 98 Prozent trägt die Gesellschaft. Die Allgemeinheit zahlt Milliardenbeträge, aber sie hat nichts zu sagen. Wie kommt es zu diesen Summen? Und wofür gibt die Kirche das eigene, das Kirchensteuer-Geld aus?

Wie abstrus die Entwicklung hier in Deutschland vonstatten geht kann man ganz gut in diesem Beitrag sehen. Ob nun der Bürger Kirchensteuer zahlt oder nicht – mittels staatlicher Gelder blüht das Geschäft mit kirchlichen Einrichtungen. Die Angestellten werden zu großen Teilen gezwungen auf Gehalt zu verzichten oder auch zwanghaft Mitglied der Kirche zu werden.

Wer lieber lesen möchte (erscheint vor. im Januar 2013): Eva Müller
Gott hat hohe Nebenkosten
Wer wirklich für die Kirchen zahlt
ISBN: 978-3-462-30633-0

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