Griechenland – der EU-Kommission reichen neue Vorschläge aus Athen offenbar nicht aus

Die neuen von Athen eingereichten Reformvorschläge seien noch nicht ausreichend, verlautete am Dienstag aus EU-Quellen.

Am frühen Abend verlautete aus mit den Verhandlungen vertrauten EU-Kreisen, Athen wolle für dieses Jahr einen Primärüberschuss (Haushaltssaldo ohne Schuldendienst) von 0,75 Prozent anbieten. Das hielten die Gläubiger für nicht hinnehmbar, sie verlangten mindestens ein Prozent Plus.

Teil ihrer „Vorschläge“ sei aber auch ein Plan „für einen realistischen Umgang mit den griechischen Schulden“, verlautete aus der griechischen Regierung. Der Forderung nach einem Schuldenerlass oder nach Finanzhilfe über die noch ausstehenden 7,2 Milliarden Euro hinaus lehnte Eurogruppenchef Dijsselbloem aber rundherum ab.

http://derstandard.at/2000017224434/EU-Kommission-reichen-neue-Vorschlaege-aus-Athen-offenbar-nicht-aus

Die EU tut nun so als wäre Griechenland zu anderen Reformen fähig – reichen denn die sozialen Einschnitte immer noch nicht aus?! Und wo bleibt die Unterstützung für die vielen Flüchtlinge (die sich neben Griechenland auch in Italien mehren)?! Welchen Kurs verfolgt denn nun die EU wirklich – die der EZB und des IWF?!

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