Großbritannien schickt Instrukteure in die West-Ukraine

Großbritannien schickt Truppen in die Ukraine und provoziert damit Weltkrieg auf europäischen Boden! Der britische Premier David Cameron hat bekannt gegeben, dass Großbritannien militärisches Personal für Infanterieausbildung, logistische, medizinische und Aufklärungstätigkeiten in die Ukraine entsenden wird. Diese sollten, so der Premier weiter, „der Ukraine helfen, ihre taktischen Vorteile zu verbessern“. Begründung: Taktische Vorteile für Kiew! Bei seiner Rede vor dem britischen Unterhaus sagte Camron wörtlich:
Im Verlauf der nächsten Monate werden wir britisches Militär in die Ukraine entsenden, mit dem Ziel eine Reihe von Trainingsmaßnahmen im Bereich von taktischer Aufklärung, Logistik und medizinischer Versorgung durchzuführen. Darüber hinaus werden wir auch ein Infanterietrainingsprogramm aufsetzen, um die Durchhaltefähigkeit ihrer Kräfte zu erhöhen.

Downing Street said the deployment was not just a practical bilateral response to a request for support, but a signal to the Russians that Britain will not countenance further large scale annexations of towns in Ukraine.

The prime minister said Britain would be “the strongest pole in the tent”, and argued for tougher sanctions against Moscow if Russian-backed militias in eastern Ukraine failed to observe the provisions of a ceasefire agreement reached this month with the Ukrainian president, Petro Poroshenko.

Downing Street said some personnel would be leaving this week as part of the training mission. Initially 30 trainers will be despatched to Kiev with 25 providing advice on medical training, logistics, intelligence analysis and infantry training. A bigger programme of infantry training is expected to follow soon after taking the total number of trainers to 75.

Entscheident: They will not be sent to the conflict zone in eastern Ukraine.

Mit anderen Worten übertragen:

Die Britische Regierung möchte nicht zuspät kommen bei der Aufteilung der Früchte aus der Ukraine und zeigt schon mal Flagge mit Militärberatern und Instrukteuren für die Sanitätsausbildung, Logistik, Auswertung und Operation sowie auch Infantrieausbildung (Kampftruppenausbildung).

Der ein bis maximal zwei Monate umfassende Einsatz als Instrukteur in der Ukraine soll bis zu 75 Mann umfassen. Die Bemühungen Großbritaniens doch noch eine aktivere Rolle im Krieg zu übernehmen, dürfte neben den wesentlich gewichtigeren finanzwirtschaftlichen Aspekten des SWIFT-Abkommens und der Kündigung gegenüber der Russischen Förderation auch noch im Zusammenhang mit den Ankündigungen einer neuen Seidenstrasse aus China in Richtung Europa zu sehen sein. Die Seewege von und nach Europa sind durch Pirateerie vor der Ararbischen Halbinsel, den neuen Staatsstreich und Krieg im Jemen und die Unruhen vor der Somalischen Küste nebst der Gewaltstrasse bis weniger denn 500 km vor Moskau massiv gestört. Und seit Dienstag ist auch die am meisten befahrene internationale Wasserstrasse Kiel-Canal – NOK – durch die erneute Haverie an der Brunsbüttlerschleuse massiv eingeschränkt. Damit sind die Seewege von Asien nach Europa nicht so frei und leistungsfähig, wie es die deutsche Wirtschaft bräuchte, um die Verlsute durch die Sanktionen gegen Russland etwas mehr aufzufangen. Der Weg von Hamburg ins Baltikum und weiter über das Weissmeer ins Nordmeer bis zur Küste von China ist faktisch wieder stärker beschränkt.

Einen echten Einsatz britischer Truppen auf Seiten der Ukrainischen Streitkräfte scheint es offiziell mit der Stationierung im westlichen Teil nicht zu geben. Die Ukraine ist weder in Teilen noch insgesamt Mitgliedstaat der Nato  und auch nicht Mitglied der Europäischen Union. Angesichts dessen verwundert die Präsent von offiziellen Nato-Truppen aus jetzt britischen und amerikanischen Truppen. Ungeklärt erscheint auch die Betätigung und der Verbleib etlicher Truppen der Bundeswehr in der Ukraine. Offizielle Erklärungen wie auch faktisch erkennbare bestätigungsfähige Informationen über Bundeswehraktivitäten gibt es zwar nicht, doch sind erkennbar viele Bundeswehruniformen und sogar mit bekannten Stabsdienstoffizieren mehrmals in der Ukraine immer wieder zu sehen gewesen. Eindeutig ausgeschlossen hat die Bundesregierung die Betätigung mit Bundeswehrtruppen bislang nicht mehr.

 

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