HSV: Kein Platz für Rassismus! Ausschlussantrag von AfD-Mitgliedern sorgt für Diskussion

«Kein Platz für Rassismus! Toleranz und Solidarität sind Werte, die innerhalb jeder Sportart zählen».

Mehr zum aktuellen Inhalt was den Hamburger-Sport-Verein e.V. und HSV Fußball AG und den Ausschlussantrag von AfD Mitglieder betrifft unter:

http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fussball/bundesliga/Ausschlussantrag-von-AfD-Mitgliedern-sorgt-fuer-Diskussion-id43954546.html

Erst einmal zur Erinnerung was diesbezüglich im Grundgesetz Artikel 3 steht und im §2 der HSV Satzung:

„(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“

„§2
Zweck und Aufgaben
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Weltanschauliche, konfessionelle und politische Ziele und Zwecke dürfen nicht verfolgt werden.“

 

Unabhängig etlicher praktischer Probleme – verstehen kann ich es! So wie ich kein NPD Mitglied bei einer Diskussion dabei haben möchte, geht es mir auch mit AFD Mitgliedern. So eine Partei zu wählen ist eine Sache und kann man noch bei manchem als irregeleiteten, unaufgeklärten Protestwähler durchgehen lassen aber der Eintritt in  solch eine Partei eine ganz andere Nummer an idiologischem Bekenntnis.

Da Peter Gottschalk SPD Mitglied ist, werden viele wettern, dass beim HSV „Toleranz“ nur in eine Richtung zu funktionieren scheint aber bei Herrn Höcke, Glaser, Gauland, Gedeon… eigentlich der gesamten AfD ist das nicht anders!

Es dürfte juristisch spannend werden ,sollte es jemals dazu kommen das sich ein AfD Mitglied in solch Sportgemeinschaft einklagen will, wie immer hat solch Medaille drei Seiten und oft ist die Randseite die spannende dabei….

Das es Diskussionen dazu auch beim  Eintracht Frankfurt gibt, denke ich bei so manchen die Verantwortlichen (und gerade bei Frankfurt) dürfte wegen der Geschichte ihrer Klubs die Bemühungen sehr groß nicht mit AfD -Mitliedern in Verbindung gebracht zu werden.

ABER bevor der PRÄSIDENT PeterFischer von Eintracht Frankfurt Mitglieder aktuell zugelassener Parteien ausschließt, sollte er sich fragen, ob ein Ehrenpräsident, dessen Fotos in SS-Uniform in Krakauer Ghetto Runde machten, zu dem Verein, auf dessen jüdische Gründungsgeschichte er sich beruft, passt. Und dann kann er sich mit dem 2. Ehrenvorsitzenden diesbezüglich befassen….

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