IS-Vormarsch: Anti-IS-Koalition stützt irakischen Plan im Kampf gegen Extremisten

Die Überschrift könnte täuschen, denn inhaltlich muss man (wie fast immer) zwischen den Zeilen lesen…

Der Irak beklagt mangelnden Einsatz seiner Verbündeten im Kampf gegen die IS-Miliz. «Luftangriffe reichen nicht aus», sagte Ministerpräsident Haidar Abadi am Dienstag an der Konferenz in Paris. Der Irak sei bereit, Opfer zu bringen im Kampf gegen die IS-Miliz. «Aber die internationale Koalition muss uns unterstützen.»

US-Aussenminister John Kerry sprach in einer Telefonbotschaft an die Konferenz von einem «mehrjährigen Kampf». Auch der französische Aussenminister Laurent Fabius sprach von einem «Kampf auf lange Sicht» und erinnerte Iraks Regierung an die Zusicherung, die Sunniten nicht zu marginalisieren.

http://www.blick.ch/news/ausland/is-vormarsch-anti-is-koalition-stuetzt-irakischen-plan-im-kampf-gegen-extremisten-id3821359.html

Keiner dieser Teilnehmer dieser Konferenz konnte oder wollte offen zugeben dass der IS nicht so einfach zu schlagen sein wird – stellenweise scheint dieser besser organisiert und bewaffnet als die Iraker. Und eine Ausrichtung auf „lange Sicht“ bietet zudem den Amerikanern mal wieder eine offene „Spielwiese“, deren Plan zum Beispiel Assad zu stürzen ist nicht aufgegangen…

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