Israel und die EU – «Made in Siedlungsgebieten» wird von EU explizit als Kennzeichnung gefordert

Damit hat Benjamin  Netanjahu nicht gerechnet:

Die EU-Kommission hatte am Mittag mitgeteilt, die «Auslegungsvorschrift für die Herkunftsangabe von Gütern aus den durch Israel seit Juni 1967 besetzten Gebieten» sei «verabschiedet worden». Künftig muss in allen EU-Mitgliedstaaten die Herkunft von landwirtschaftlichen und kosmetischen Erzeugnissen aus dem Westjordanland und Ost-Jerusalem sowie von den Golanhöhen angegeben werden. Das Siegel «Made in Israel» wird für Siedlerprodukte nicht mehr akzeptiert, das Wort «israelische Siedlung» muss nun ergänzt werden.

http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/eu-veraergert-israel-geplantes-treffen-abgesagt/story/14428170

Somit werden die völkerrechtlich illegalen Besiedlungen Israels geahndet – auf eine durchaus wirksame Art und Weise, jedenfalls wenn man die Reaktion aus Israel wertet. Als unmoralisch sollte sich eher die israelische Regierung mit ihrer Siedlungspolitik selbst bezeichnen!!! Ich kann jedenfalls diese Entscheidung der EU begrüßen – letztlich fehlt noch die Konsequenz solche Produkte generell zu verbieten – bei  den Sanktionen gegen Russland war man da nicht so gnädig…

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