Kampf gegen den IS

Die USA haben, mal wieder, dem IS den Kampf angesagt. Allerdings solle diesmal ohne Rücksicht auf zivile Opfer gehandelt werden, so der Pentagon Chef James Mattis.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_81301062/islamischer-staat-pentagon-kuendigt-vernichtung-des-is-an.html

Na toll, es hat ja wohl auch noch nicht genug zivile Opfer gegeben! Das Recherchenetzwerk Airwars, welches Einsätze mit zivilen Opfern in Syrien und im Irak untersucht, gibt die Zahl der zivilen Opfer durch Einsätze der von den USA geführten Anti IS Koalition mit mindestens 3681 an. Wie wäre es einfach mit einer anderen Strategie? Nämlich echte Hilfeleistung und nicht mit aller Gewalt sich das Territorium untertan machen. Und vor allem, keine Waffen nach Saudi Arabien, einem der größten Unterstützer des IS. Und durch solche Angriffe spielt man den Terroristen nur in die Hände, indem man die Zivilbevölkerung zerbombt! Meist werden erst dadurch die jungen Männer zu Radikalen und willfährige Anhänger der Terrornetzwerke. Auch in Europa lebende Memschen werden so radikalisiert, wenn sie über das Fernsehen verfolgen können, wie ihre Familien, die nichts mit dem IS zu tun haben, sondern nur das Pech in einem der besetzen Gebiete zu leben, ermordert werden durch die Luft- und Bodenangriffe der sogenannten Anit IS Koalition.

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