Kritik zu Lobbyismus unerwünscht

Kritische Nachfragen in Brüssel unerwünscht!

Beim Thma Lobbyismus reagiert man in Brüssel sehr empfindlich, vor allem wenn kritische Fragen gestellt werden. Denn vergangene Woche in Brüssel gab es den sogenannten „zivilgesellschaftlichen Dialog“ der EU-Handelsdirektion. Wenngleich dieser Name eine absolute Augenwischerei ist. Es waren nämlich kaum Vertreter der Zivilgesellschaft da. Stattdessen quoll es von Lobbyisten von der Autoindustrie, den Digitalkonzernen, den Chemieverbänden, etc. förmlich über. Der anwesende Vertreter der Organisation Lobby Control durfte eine Frage stellen. „Wie will die Kommission endlich Ausgewogenheit bei Lobbytreffen erreichen?“ Der Kommissionssprecher blieb allerdings die Antwort komplett schuldig. Er polterte lieber, dass eine solche Frage ja wohl sehr unverschämt sei.

Eine absolute Frechheit

Tja, wie kann man aber auch nur? Wir Bürger, oder eben unsere Vertreter der kritischen Organisationen, sind halt nicht wirklich erwünscht.Wir fragen viel zuviel und wollen auch zusätzlich noch einiges wissen. Das ist natürlich eine absolute Frechheit, welche wir uns da herausnehmen. Man dient anscheinend nur den Konzernen und deren Lobbyisten, wie den einfachen Bürgern. Das können und müssen wir als einfache Bürger verhindern! Wir haben auch die Möglichkeiten dazu! Unter anderem indem wir wählen!  Wählen wir eine der kleineren demokratischen Parteien und unsterstützen wir Lobbycontrol. Machen wir Druck auf die EUler, damit sie auch in unserem Sinne entscheiden. Wir sind VIELE! Wir können etwas bewegen!

Bitte unterzeichnet den Apell

https://www.lobbycontrol.de/2019/03/europa-nicht-den-konzernen-ueberlassen/#pk_campaign=20190325&pk_kwd=c&pk_source=nl

 

 

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